MINT-EC-Camp

Als Schüler im MINT-Camp:

Ich habe vom 07.03. (Di) bis 10.03.17(Fr) als erster Schüler dieser Schule an einem MINT EC Camp teilgenommen. Meines ging über (E-)Mobilität und fand in Bochum statt. Alle anderen 19 Schüler waren aus ganz Deutschland mit der Bahn angereist. Am Dienstag um 14 Uhr ging es von unserer tollen Jugendherberge am Bermudadreieck aus zu einer Halle der Hochschule Bochum.

©MINT-EC

Dort haben wir zunächst einmal die „Vergangenheit“ der Mobilität erforscht: den Verbrennungsmotor. Wir durften Schritt für Schritt einen 1-Zylinder Rasenmähermotor demontieren, das Prinzip verstehen und später wieder zusammenbauen. Das fand ich schon gut, weil ich es vorher noch nicht richtig verstanden hatte. Dann wurden uns kurz ein Brennstoffzellenmodellauto und ein Film über Antriebsmöglichkeiten, außer Benzin bzw. Diesel, gezeigt. Am Abend war das erste Plenum mit Kennenlern- und Gruppenspielen, welche ich ziemlich cool fand. Außerdem wurde über den Tag gesprochen. So ein Treffen war jeden Abend.

Den zweiten Tag verbrachten wir in der Graf-Engelbert-Schule, wo wir einen Generator selber zusammenbauen konnten, um wieder die Funktionsweise zu verstehen. Ein Teil der Veranstaltung bestand auch aus Theorie, aber nicht so viel.

©MINT-EC

Eine Leiterin des SolarCar-Projekts der Hochschule Bochum erwartete uns am nächsten Tag. Sie hat einen langen Vortrag zur Entstehung, dem Management oder der Kooperation mit Firmen etc. gehalten. Danach konnten wir uns ein älteres SolarCar-Modell anschauen. Am Nachmittag haben wir mit Solarkästen gearbeitet. Eine Lampe, die man in der Helligkeit und Richtung (Ost bis West) verstellen kann, stellt die Sonne dar, welche auf ein Solarmodul leuchtete. So konnte man einfach feststellen, dass kleine Veränderungen, wie z.B. eine Wolke oder die Einfallsrichtung viel ausmachen und wie die Stromproduktion sich verringert.

Am letzten Vormittag besuchten wir die Firma „Vogelsang Elektromotoren“, welche E-Motoren in jeglicher Form und Größe repariert. Man zeigte uns die verschiedenen Hallen, wobei jede einem eigenen Themenbereich zugeordnet ist (z.B. Wasserpumpen). Die größten Motoren waren sehr beeindruckend.

Alle Tage waren wirklich interessant, auch wenn einem das eine Thema mal nicht gefallen hat, und ich denke, alle haben viel gelernt, und es hat trotzdem fast immer Spaß gemacht. Man durfte alles hinterfragen und hat meistens eine Antwort bekommen. Die Gemeinschaft in der Gruppe war richtig toll und man hat nette Leute kennen gelernt, die sich für das Gleiche interessieren. Neben dem Leiter gab es noch einen sogenannten Alumni, welcher ein früherer MINT-Schüler ist; er war eine gute Begleitperson, mit der man oft Spaß haben konnte.

Ich kann diese Camps nur empfehlen und werde bestimmt an noch einem teilnehmen!

Jonas Kessel (Schüler, EF) 

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„Dem Leben eine Richtung geben…“

Die Tage der religiösen Orientierung (20.02.-22.02.2017) in Vallendar

Auch in diesem Jahr fuhren wieder 22 Schüler mit Frau Brügge und Herrn Horne auf die Tage der religiösen Orientierung nach Vallendar. Nach ungefähr zwei Stunden Zugfahrt und Fußweg, erreichten wir das Jugendzentrum Marienberg und begannen mit einer kleinen Kennenlernrunde und der Zimmerverteilung. Zuerst beschäftigten wir uns mit dem Thema „Eigentlich bin ich ganz anders“, indem wir eine Werteversteigerung simulierten und die für uns wichtigsten Werte ersteigerten. Außerdem erstellte jeder seine eigene Lebenslinie und stellte diese der Gruppe vor.

Dabei kam sich die Gruppe sehr viel näher, denn wir teilten sehr persönliche Erlebnisse miteinander. Anschließend beendeten wir das Programm mit einem gemeinsamen Abendimpuls und einem gemütlichen Beisammensein.

Am zweiten Tag starteten wir nach dem Frühstück mit dem dritten Thema: „Carpe Diem“. Nach dem Mittagessen und einer kleinen Kaffeepause sollte jeder für eine Stunde, ohne Handy und Uhr, draußen einen Abendspaziergang machen und selbst eine Stunde abschätzen. Dies war eine besondere Erfahrung, denn dadurch erhielt man eine kleine Abwechslung zum normalen Alltag  und Zeit, um nachzudenken. Außerdem bemerkten wir, dass es gar nicht so leicht ist, eine Stunde selbst einzuschätzen. Am Ende des Abends spielten wir noch gemeinsam ein Spiel, in welchem die Mädchen gegen die Jungs antraten, und ließen so den letzten Abend lustig und entspannt ausklingen.

Am Tag der Abreise räumten wir unsere Zimmer und beendeten mit einer Reflexsionsrunde. Die Tage der religiösen Orientierung sind eine wirklich schöne Erfahrung, die die Schüler der EF und Q1 unter anderem zusammenschweißt, und wir merkten, wie schön es sein kann, sich einfach mal mit sich selbst zu beschäftigen. Wir freuen uns nächstes Jahr hoffentlich wieder dabei zu sein.

Giulia Tönges, Luna Kayser (Schülerinnen, EF)

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Bienvenue en Allemagne! – Erster Teil des Schüleraustauschs mit Frankreich

30 französische Schüler unserer Partnerschule, dem Collège Montgoméri in Troarn, haben in der vergangenen Woche ihre Austauschpartner am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium besucht. Der Schüleraustausch findet in diesem Jahr zum vierten Mal mit der bisher höchsten Teilnehmerzahl statt. Die französischen Schüler erkundeten bei strahlendem Sonnenschein zusammen mit ihren deutschen Austauschpartnern Bornheim, Köln, Bonn sowie den Drachenfels in Königswinter. Der Gegenbesuch in Troarn findet vom 11. bis zum 18. Mai statt.

 

 

 

 

 

Elvira Schmidt, Janina Wolf (Französischlehrerinnen)

„Schuhe fasten“

Eine Schuh-Sammelaktion am AvH

Die beiden katholischen Religionskurse von Frau Brügge und Frau Günnigmann in den 5. Klassen organisieren eine Spendenaktion zur Fastenzeit. Der Erlös der gespendeten Schuhe geht an Shangilia e.V., einen Verein, der sich um ein Kinderheim in Nairobi kümmert. Für Shangilia hat das AvH schon häufiger Spenden gesammelt und das Kinderheim somit unterstützt.

 

 

 

 

 

Die Aktion geht bis zu den Osterferien, so lange können noch Schuhe in die große Kiste am Lehrerzimmer abgegeben werden. Die Schuhe dürfen für jedes Alter und in jeder Größe, aber nicht kaputt sein. Auch die Kindertagesstätte Botania in Bonn unterstützt unsere Aktion und sammelt mit.

Wir freuen uns über viele weitere Schuhe und noch mehr Unterstützung!

Lukas Lamberty (Klasse 5d)

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„Respekt – wir sind eine Klasse!“

Soziales Lernen im interkulturellen Kontext:

Drei Studierende des Masterstudiengangs Bildungswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg haben am 10. März 2017 in der IK-b des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums einen Workshop zum Thema: „Respektvoller Umgang in heterogenen Klassen“ durchgeführt.

In diesem Workshop wurde den Schülerinnen und Schülern die Wichtigkeit von Toleranz und Respekt innerhalb der Klasse erlebbar gemacht. Mit Hilfe von interaktiven Übungen konnten gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen angeregt werden, die die Bedeutung und Wirkung von Schülerverhalten innerhalb einer Klassengemeinschaft greifbarer machen. Die Anerkennung von Heterogenität in einer Klasse wirkt sich besonders auf das Wohlbefinden aller Schülerinnen und Schüler aus und kann somit zu einer gegenseitigen Akzeptanz sowie gelingenden Integration beitragen. Auf dieser Grundlage sind gemeinsam Regeln für eine funktionierende Klassengemeinschaft abgeleitet und festgehalten worden. Die Schülerinnen und Schüler erlebten, dass sie von- und miteinander lernen können.

Alle Schülerinnen und Schüler der IK-b bedanken sich herzlich bei den drei Studierenden für den gelungenen Workshop.

 

Jens Horne, Klassenlehrer IK-b

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MINT in Berlin

MINT-Vorstellung in der Hauptstadt

Am 23. und 24. Februar fand das Hauptstadtforum des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC im KOSMOS Berlin statt. 500 MINT-begeisterte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aller 267 MINT-EC-Schulen besuchten für zwei Tage die Hauptstadt und entdeckten MINT in Praxis und Theorie.

Auch Ben Weber aus der Q2 und Herr Dudzus waren bei der MINT 400 in Berlin dabei und lernten auf den Fachvorträgen zum Beispiel, wie sehr die Sicherheit unseres alltäglichen Lebens von Methoden zerstörungsfreier Materialprüfung abhängt, wie man mit Sensoren und Prozessoren z.B. intelligente Getränkekästen ins Internet der Dinge bringt, wie man einen Arduino programmiert und was man in der Cisco Networking Academy lernt.

„Neugier und Begeisterung für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik und eine lebendige und offene Kultur des Dialogs sind die Zutaten dieser einzigartigen Veranstaltung“, sagt Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC. „Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen, welches Zukunftspotential in unseren Schulen heranwächst“, so Gollub weiter.

Nach einem Tag voller Experimente und neuer Erfahrungen fand die MINT400 im KOSMOS ihren feierlichen Höhepunkt: Im Rahmen der Abendveranstaltung, die von Ralph Caspers pointenreich moderiert wurde, sprach Thomas Reiter als Europas erfahrenster Astronaut über seine Erlebnisse im All und seinen persönlichen Werdegang. Diese Schilderungen aus erster Hand waren ein ganz besonderes Erlebnis.

Außerdem fand an dem Abend die Preisverleihung zum internationalen Chemiewettbewerb des Royal Australian Chemical Institute statt, in dem die MINT-EC-Schülerinnen und -Schüler Deutschland jährlich exklusiv vertreten sind.

Darüber hinaus entschied das Publikum über die Platzierungen der besten drei Beiträge im englischsprachigen MINT-EC SchoolSlam mit British Council. In diesen Filmen ging es um Kunstoff-Mikropartikel in Kosmetika, verlangsamte Uhren in der Relativitätstheorie und Autophagie von Zellen, also um einen Prozess, in dem Zellen eigene Bestandteile abbauen und neu verwerten.

Zwei Tage lang trafen sich Menschen, die begeistert sind von Mathematik, Informatik

H. Dudzus, Mathematik- und Physiklehrer

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„Ist das ein Leopard?“

Besuch im Zoo mit der IKb, gefördert durch die Bürgerstiftung Bornheim

Am 14.3.2017 hat die Klasse IKb den Kölner Zoo besucht. Nach der Hinfahrt begrüßte uns unser AvH-Lehrer Herr Klaus mit seiner Zooschulen-Kollegin Frau Rest in der Zooschule des Kölner Zoos. Wir haben Aufgaben bekommen, ein Arbeitsblatt und verschiedene Wörterlisten. Damit sind wir in Gruppen losgegangen:

Eine Gruppe hat ein Hausschwein und ein Pinselohrschwein beobachtet und beschrieben. Die andere Gruppe hat eine Kuh/ Hausrind mit einem Bison/ Wildrind verglichen. Ziel war es, herauszufinden, warum Nutztiere anders aussehen als Wildtiere. Die Ergebnisse haben wir zusammen ausgewertet.
Dann sind wir noch durch den Zoo spaziert und haben Giraffen, ein Nashorn, Krokodile, Nilpferde, Flamingos und …. einen Geparden gesehen.

Zum Schluss sind wir zu den Elefanten und zum großen Spielplatz gegangen. Dort haben wir eine Pause gemacht und gespielt.
„Wir haben viel gelernt und hatten viel Spaß!“ sagt Lawin. Und Hala meint: „Es war toll, denn alle negative Energie geht weg!“

Vielen Dank an die Bürgerstiftung Bornheim, die der Klasse den Eintritt in den Zoo spendiert hat !!

Für die Schülerinnen und Schüler der IKb: Jens Horne und Vera Ecks

Heinrich Böll – Ausstellung zum 100. Geburtstag

Ankündigung

Anlässlich des 100. Geburtstags des Literaturnobelpreisträgers Heinrich Böll veranstaltet die Stadt Bornheim im Jahr 2017 verschiedene Aktionen zu Ehren ihres 1985 verstorbenen Ehrenbürgers. An diesen wird auch das AvH beteiligt sein.

Heinrich Böll
(Bundesarchiv, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de)

Wie am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt wurde, wird am AvH im September eine Plakatausstellung zu Heinrich Böll (neu-)eröffnet, die zunächst von April bis Juli an der Heinrich Böll Sekundarschule ausgestellt ist und um Leihgaben der Familie Böll und der Heinrich-Böll-Stiftung ergänzt wird. Am AvH wird die Ausstellung um Schülerarbeiten zu Heinrich Böll aus den Bereichen Kunst und Literatur ergänzt. Schon jetzt steht fest, dass die Klasse von Herrn Meier Kohle-Kreide-Zeichnungen zu Böll-Texten fertigen wird, um an das künstlerische Erbe Heinrich Bölls zu erinnern, der zu seinen Texten stets Skizzen gefertigt hatte. Weitere Projekte sind, v.a. von der Fachschaft Deutsch, für den Beginn des kommenden Schuljahres geplant und sollen die Ausstellung sukzessive ergänzen.

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Für das Organisationsteam: T. Rebschloe (Fachschaftsvorsitzender Deutsch)

beziehungs|WEISE

Literaturaufführung 2017 der Q1 und Q2

Am Freitag, den 31. März 2017 um 19:00 Uhr präsentieren die Literaturkurse der Qualifikationsphase im Forum des AvH in einer Szenencollage den Kern unserer Menschlichkeit – Beziehungen. Sie werden mitgenommen in Freundschaften, Familien und Paarbeziehungen, erleben mit den Schauspielern Liebeskummer und Bindungsängste, Familienglück und erfüllte Liebe. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Emotion und Darstellungskunst.

Karten sind ab sofort für drei Euro in den Pausen im Forum erhältlich.

Literaturkurse Q1, Q2

„Touchdown“ – Eine ungewöhnliche Landung bei ungewöhnlichen Menschen

Eine Exkursion der 9a und 9b in die Bundeskunsthalle in Bonn

Am 13. Januar 2017 ist der evangelische Religionskurs aus den Klassen 9a/b von Frau Schmidt in die Touchdown- Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn gefahren. Diese Ausstellung behandelt das Thema Trisomie 21, besser bekannt als Downsyndrom, und bietet den Besuchern einen einmaligen Einblick in das Gefühls- und Alltagsleben betroffener Personen. Zu diesem Zweck bereiteten Menschen mit dem Gendefekt die Ausstellung gemeinsam mit der Leitung vor und bekamen so erstmals die Möglichkeit, in diesem Rahmen über sich selbst, ihre Gefühle und ihre Weltansicht zu sprechen. Dies führt dazu, dass der Besucher sich sofort mit den Personen verbunden fühlt, sich wunderbar in ihre Lage hineinversetzen kann und diese Menschen besser versteht als jemals zuvor.

Die Ausstellung bietet ebenfalls interessante Informationen über die Geschichte, insbesondere die mörderische Zeit des Nationalsozialismus. Aber auch die Fähigkeiten und Besonderheiten der Betroffenen lernt man kennen, ebenso wie die biologische Entstehung dieser Krankheit – immer verbunden mit persönlichen Kommentaren. So waren sie sich z.B. durchaus uneinig darüber, ob sie es schlimmer finden, als „Mongo“ oder als „Downie“ bezeichnet zu werden – die meisten wollen einfach nur als Mensch gesehen werden.

Insgesamt war dieser Tag sehr lehrreich, interessant und auch ein wenig rührend. Man hat einen besseren Einblick und ein besseres Verständnis für die von Trisomie 21 betroffenen Personen bekommen als jemals zuvor. Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt und ist jedem sehr zu empfehlen, der Zeit und Lust hat, mehr über diese Krankheit und ihre Auswirkungen zu erfahren. Die Ausstellung wird noch bis 12. März in der Bundeskunsthalle in Bonn zu besichtigen sein (http://www.bundeskunsthalle.de/ausstellungen/touchdown.html)

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Sonja Kokisch, 9a