Herzlichen Dank für das große Interesse am Tag der offenen Tür!

Im Namen aller Akteure bedanke ich mich bei den vielen kleinen und großen Besuchern unseres Tages der offenen Tür für das große Interesse. Unser breit gefächertes Angebot, die zahlreichen Mitmach-Aktionen und unser tolles Schulklima haben viele Besucher begeistert.

Ein großes Dankeschön geht an alle Schülerinnen und Schüler, Elternvertreter, Lehrerinnen und Lehrer, die Damen im Sekretariat und in der Mediothek, dem Förderverein und die Schulhausmeister, die diesen gelungenen Tag durch viel Engagement ermöglicht haben.

14.10.2017, Christian Dubois, Schulleiter

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Exkursion des Kunst LKs der Q2

Zeit, Erinnerung, Netze: Zentrale Begriffe, mit denen sich der Kunst LK der Q2 in den Kunstsammlungen NRW in Düsseldorf am 21.9.2017 auseinandergesetzt hat. Die Installationen des Künstlers Christian Boltanski ermöglichen Erfahrungen, die um die Frage kreisen, wie Erinnerungen ins Bewusstsein treten, wie sie plötzlich auftauchen oder absichtsvoll hervorgebracht werden. Aus losen Fäden – Fragmenten des Vergangenen – können komplexe Gewebe entstehen. Die begehbaren Netze Tomás Saracenos lassen uns am eigenen Körper durch leichte Schwingungen spüren, wie wir mit anderen vernetzt sind.

Der Besuch des Kunstmuseums macht klar, dass die Beschäftigung mit Gegenwartskunst ein spannendes, gewinnbringendes Erlebnis sein kann.

Steffen Meier, Kunstlehrer

Vielseitiges Irland

Studienfahrt nach Dublin

Zwischen Historie und Gegenwart einerseits sowie zwischen dem belebten Dublin und den einsamen Wicklows andererseits erlebten die Schülerinnen und Schüler die erstmals angebotene Studienfahrt nach Dublin.

Gruppenbild in Kilmainham Gaol

Nach der Ankunft am Montag führten Klara Bauer und Lena Bittner die Gruppe durch die Stadt, die sich bemühte, durch Verkehr, Starkregen und Baustellen ihre schönen Seiten zu verstecken, was ihr letztlich aber nicht gelang (links: The Temple Bar in dem gleichnamigen Viertel;
rechts: Great Famine Memorial).
Am Abend bestand die Möglichkeit, sich bei Irish Stew, das unter fachkundiger Anleitung von Lia Sold, Vanessa Büchner und Frau Daniels entstand, zu wärmen und zu stärken.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der irischen Geschichte. Neben dem General Post Office, einem zentralen Ort der Easter Risings (1916) im Kampf gegen die englische Obrigkeit, stand der Besuch des Kilmainham Gaol auf dem Programm. Das Gefängnis aus dem späten 17. Jahrhundert wurde für viele an den Oster-Aufständen Beteiligten der Ort ihrer Hinrichtung und ist daher einigermaßen berüchtigt. Einem größeren Publikum ist es indes aus Filmen und Musikvideos bekannt, die dort, nachdem die Einrichtung nicht länger als Gefängnis genutzt wurde, entstanden sind. Obwohl einige Schülerinnen und Schüler sich die mitunter beängstigend engen Zellen auch von innen angeschaut haben, sind letztlich alle wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Das erlaubte es den Schülerinnen und Schülern, am Abend die Pizza im Hostel zu genießen, die dort verteilt wurde.

Am Mittwochmorgen setzte ein allgemeines Flehen und Bitten ein. Die Wanderung möge nicht zu lang, nicht zu anstrengend sein. Man hätte ja die Hüttentour gewählt, wenn man wandern wollte… Eine Stunde Busfahrt und einen (zugegebenermaßen anstrengenden) Aufstieg später, einige Meter über dem Upper Lake von Glendalough klang das Ganze dann erheblich anders: „Wow, ist das schön hier!“ und „Tolle Aussicht!“ oder gar „Das hat sich aber schon gelohnt.“, hieß es dort. Mit Recht…

Okay, am Donnerstag waren doch einige Wehwehchen nach der Wanderung festzustellen, aber das hielt sich alles in Grenzen. Außerdem stand für uns ein ‚Irish Sunday‘ auf dem Programm, also ging es erstmal – ganz gemütlich – in eine Kirche und später in eine Whiskey-Destillerie, wo wir in die Feinheiten des ‚Wassers des Lebens‘ eingeweiht wurden. Auch wenn aus Altersgründen eine Stärkung mit demselben nicht in Frage kam, traf man abends gut gelaunt zur Überraschungsveranstaltung zusammen. In einem unscheinbaren Keller klimperte ein irischer Gitarrist ein paar Songs, bis seine Partnerin fertig vorbereitet war. Als die in atemberaubendem Tempo einen irischen Tanz auf die Bühne zauberte und der Gitarrist sagte, dass wir das am Ende der Veranstaltung auch könnten, blieb dem einen oder anderen erstmal die Spucke weg. Aber tatsächlich: Knapp zwei Stunden später hatten wir (nicht ganz im selben Tempo) drei gesellschaftsfähige Tänze getanzt – zunächst zwei in Kleingruppen, dann einen alle zusammen. So waren wir gut vorbereitet, den Abend in einem Pub ausklingen zu lassen, bevor es am Freitag wieder nach Hause ging.

T. Rebschloe, Lehrer

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Spanienfahrt nach Málaga – Juli 2017

Viajar a España no es solo “vamos a la playa“ y „fiesta no siesta“! Es mucho más…

Wir, die EF, waren Ende des Schuljahres mit den neueinsetzenden und fortführenden Spanischkursen in Málaga in Andalusien, zusammen mit Frau Wollny und Frau Günnigmann. Die Studienfahrt begann am Sonntag, als wir alle zusammen mit dem Flugzeug nach Spanien geflogen sind. Nach einer halben Weltreise sind wir letztendlich im gemütlichen Hostal „Oasis“ angekommen.

In den ersten zwei Tagen haben wir unter anderem die „Alcazaba“ und den „Gibralfarro“ gesehen, eine alte Maurenfestung, von der man einen wunderschönen Ausblick auf das Meer und die berühmte Stierkampfarena in der Stadt hatte. Am Dienstag sind wir in Gruppen auf den Markt „Mercado Central de Atarazanas“ gegangen um Obst und Gemüse für unser gemeinsames Mittagessen einzukaufen. Danach haben wir das Picasso Museum besucht (Málaga ist Picassos Geburtsstadt) und sind abends in einer typisch spanischen Tapasbar essen gegangen.

Der nächste Morgen begann sehr früh, genauer gesagt um sechs. Den Tag verbrachten wir in Granada, einer an der Sierra Nevada gelegenen Stadt, wo wir die Möglichkeit hatten das Weltkulturerbe „Alhambra“ (zu Deutsch „der rote Palast“) zu besichtigen. Die Stadtburg mit ihren vielen Palästen und Gärten gilt als eines der schönsten Beispiele des maurischen Stils der islamischen Kunst. Am Nachmittag hatten wir Freizeit und konnten uns Teile der Stadt ansehen, wie zum Beispiel das arabische Viertel „Albaicín“ und den arabischen Markt.

Am vorletzten Tag stand eine lustige Stadtreally auf dem Plan, wo es Aufgaben verschiedener Art gab. Von kreativen Gedichten bis hin zu Interviews mit Einheimischen war alles dabei und die Siegergruppe ist mit der Ehre und einem coolen Preis nach Hause gegangen. Spät abends haben wir einen Flamencoabend im „Centro de arte Flamenco Kelipé“ erlebt, der uns mit Musik und Tanz mitgerissen hat. Anschließend konnten wir uns mit den Musikern und Tänzern unterhalten und sie haben uns noch einige Basics des Tanzes beigebracht.

Im Laufe des Aufenthalts haben kleine Schülergruppen Referate über diverse Sehenswürdigkeiten und landestypische Themen gehalten, sodass wir in dieser Woche neben der Sprache auch viel über das Land gelernt haben. Insgesamt haben wir besondere Eindrücke von der Sprache und der Kultur bekommen, die diese Fahrt unvergesslich gemacht haben.

von Naomi Schormann, Mirella Präger, Sophia Junker und Jennifer Keil,
Schülerinnen der Q1

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Erfolg der TELC AG

Die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler der TELC AG

Die TELC AG findet jedes Jahr statt und bereitet Schülerinnen und Schüler, die Spanisch haben und das europäische TELC Zertifikat erwerben wollen, auf die finale Prüfung vor.
Die TELC AG findet jede Woche in einer Mittagspause statt und bereitet die Schülerinnen und Schüler mit gezielt ausgewählten Aufgaben auf die Prüfung vor.
Dieses Jahr haben sich vier Schüler der ehemaligen EF auf die Prüfung des Niveaus A2 vorbereitet und nach intensiver Vorbereitung die Prüfung mit Erfolg abgeschlossen.
4 Mal Sobresaliente, die bestmögliche Note, was eine sehr gute Leistung ist und ein toller Abschluss der TELC AG des AvHs.
Von Franziska Rau und Franka Hennes, Schülerinnen der Q1

Sommerakademie der Hochbegabtenstiftung

Die 25. Sommerakademie der Hochbegabtenstiftung der Kreissparkasse Köln

In den Sommerferien konnten wir an der Sommerakademie der Hochbegabtenstiftung teilnehmen, welche in der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach stattfand.

In diesem Jahr wurden zehntägige Workshops in den Bereichen Physik, Mathematik, Psychologie (bilingual), Biologie, Ökonomie (bilingual) sowie die Schreib-Theater-Werkstatt angeboten. Die Kurse setzten sich aus zehn bis 15 Oberstufenschülerinnen und Schülern ortsnaher Schulen zusammen.

Bei der Auswahl der Workshops entschieden wir uns für den bilingualen Ökonomiekurs und die Schreib-Theater-Werkstatt.

In den ersten drei Tagen lag der Schwerpunkt der Schreib-Theater- Werkstatt auf der Textproduktion, wie dem kennenlernen von Autoren, die zu dem diesjährigen Thema „Fremdheit“ Texte geschrieben haben. Inspiriert durch die Erlebnisse anderer Autoren, bekamen wir die Möglichkeit unsere eigenen Texte zu verfassen. Ab dem dritten Tag hatten wir Theaterunterricht bei Angela Merl, die im Theater Bonn arbeitet. Das Programm wechselte zwischen Stimm-, Mimik- und Gestikübungen, aber auch Improvisationen sowie vorgeschriebenen Theaterstücken.

Am Ende der Woche bereiteten wir ein Theaterstück mit Auszügen aus Gedichten und Geschichten vor, die wir im Verlauf des Workshops geschrieben hatten. Diese wurden während der Abschlussveranstaltung inszeniert und vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen.

Der Ökonomie-Workshop fand größtenteils auf Englisch statt und umfasste sämtliche Themen der Makro- und Mikroökonomie.

Unterschiedliche Inhalte, wie staatstheoretische- und  verhaltenstheoretische Modelle wurden in Simulationen durchgespielt.  Aktuelle und historische Beispiele, wie Finanzkrisen, die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten und der Brexit wurden besprochen und diskutiert. Eine kursbegleitende Börsensimulation, war sehr spannend und führte aufgrund falscher Vorhersagen der Aktienkurse durch selbsternannte „Experten“, zu amüsanten Auseinandersetzungen.

Bei einer Exkursion nach Köln erfuhren wir von einem Vermögensverwalter u.a. mehr über die Geldpolitik der Zentralbanken und unterschiedliche Anlagestrategien- und formen. Anschließend wurden uns bei einem Vortrag durch den Leiter des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln interessante Fakten zur Thematik der Migration vermittelt.

Jeden Abend von 19 bis 21 Uhr hielten Experten zu unterschiedlichen Themen Vorträge. Der stellvertretende ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen referierte zum Thema internationaler Terrorismus. Die Stellvertretende Leiterin des Forschungszentrums Jülich, Prof. Dr. Dr. Svenja Capsers hielt einen Vortrag zum Thema Hirnforschung.

Unter den 72 Teilnehmern herrschte kursübergreifend eine ausgelassene und gute Stimmung. Jeden Abend saßen wir sehr lange zusammen, haben uns angeregt unterhalten, viel gelacht und sogar auf dem Flügel in der Mitte des Foyers vierhändig improvisiert, gesungen und eigene Songs geschrieben. Zudem schmeckte uns das Essen so gut, dass es sich allein deshalb schon gelohnt hätte, an der Sommerakademie teilzunehmen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Sommerakademie ein tolles Erlebnis war. Wir haben sehr viel gelernt, hatten unglaublichen Spaß und konnten neue Freundschaften schließen. Wir würden die Sommerakademie auf jeden Fall weiterempfehlen!

                               Von Jennifer Keil (Schreib-Theater-Werkstatt) und Lucian Lucassen (Ökonomie),
Schüler/in der Q1

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Herzlich willkommen!

Einschulung am AvH

Die neuen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 und der Internationalen Klasse wurden musikalisch begrüßt von den Ohrwürmern des AvH. Von Schulleiter Christian Dubois und Erprobungsstufenkoordinatorin Wiebke Rahn-Sander sowie ihren Lehrern wurden die Neuen am AvH im Rahmen der Einschulungsfeier willkommen geheißen.

Wir wünschen allen einen guten Start!

Bettina Kock

Neu an unserer Schule

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Hinten, von links nach rechts: Charlotte Reintsma, Alice Waldeit, Stephanie Gusday, Pia Kehlenbach                  Vorne, von links nach rechts: Marion Schmelz,Artur Maurer, Amneris Vidovic

mit Beginn des Schuljahres 2017/18 hat das AvH sieben neue Lehrkräfte bekommen, und zwar:

Stephanie Gusday (Deutsch, Geschichte), Pia Kehlenbach (Sowi, Deutsch), Artur Maurer (Physik, Sport), Charlotte Reintsma (Deutsch als Fremdsprache, Französisch), Marion Schmelz (Spanisch, Biologie), Amneris Vidovic (Mathe, Sport) und Alice Waldeit (Englisch, Sowi, Philosophie).

Mit unseren jeweils unterschiedlichen Fächerkombinationen möchten wir die Fächerlandschaft und Kurswahlen am AvH bereichern und die Kolleginnen und Kollegen tatkräftig unterstützen.

Wir freuen uns auf euch Schüler, die Begegnung mit euren Eltern und die Zusammenarbeit mit dem Kollegium.

SPUN Sitzungswoche 2017

Schüler-Planspiel der Vereinten Nationen

Die Teilnehmer des Planspiels „United Nations“

Schüler-Planspiel United Nations (deutsch: Vereinte Nationen) – dafür steht die Abkürzung SPUN. Und was man bei SPUN macht ist auch einfach zu erklären: Man repräsentiert gemeinsam als Team einen Mitgliedstaat der Vereinten Nationen in verschiedenen Kommissionen und debattiert mit anderen Ländern in den Sitzungen über Lösungswege von Problemen, die unsere Welt betreffen. Ob es sich hierbei um den Klimawandel oder um die internationale Terrorismusbekämpfung handelt, bei SPUN simuliert man realitätsnah die Vereinten Nationen.

Am 9. Januar 2017 begann die Bewerbungsphase für insgesamt 60 Mitgliedsländer und einigen Non-Profit Organisations, welche man bei der diesjährigen Sitzungswoche vertreten konnte.

Julian O., Jannik P. und ich haben uns nach langer Überlegung letzten Endes für Deutschland beworben und wurden auch angenommen. Mit großer Vorfreude haben wir uns sorgfältig auf die Sitzungswoche vorbereitet. Unter anderem mit der SPUN-AG die Noah Burghoff-Hernandez und ich mit großer Unterstützung von Herrn Dubois an unserer Schule gegründet haben, als auch mit einer großläufigen Internetrecherche über die Themen in den Ausschüssen, in denen Deutschland einen Platz hatte, der Generalversammlung (internationale Terrorismusbekämpfung; Nahrungsmittelkrise), dem Menschenrechtsrat (Einsatz von Kindersoldaten; Rechte indigener Völker; staatenlose Flüchtlinge) und der Kommission für Umwelt, Gesundheit und soziale Entwicklung (Verschmutzung der Weltmeere; internationale Energieversorgung; internationale Hilfe in Naturkatastrophengebieten; Entwicklung des afrikanischen Kontinents).
Bei unserer Vorbereitung und der anschließenden Durchführung des Projekts hat uns der Förderverein mit einer großzügigen finanziellen Unterstützung geholfen.

Die Sitzungswoche begann dann endlich am 14.06.2017. Es sind ca. 270 politisch engagierte Schüler aus ganz Deutschland und aus einigen Ländern außerhalb (unteranderem Kolumbien, Türkei, Bolivien, und Ungarn) nach Bonn in die Jugendherberge am Venusberg gereist. Ich würde jetzt am liebsten Seite für Seite den Ablauf unserer Woche schildern, weil es einfach unglaublich viel Spaß gemacht hat, aber Sie müssen sich damit begnügen, dass alle Beteiligten von der Veranstaltung total gepackt waren!

Zusammenfassend ist SPUN eins: nicht in Worte zu fassen. Denn man hat da dieses gewisse Gefühl, gestützt durch den starken Realitätsbezug und die Professionalität mit der man die ganze Sache angeht. Man muss es einfach einmal erlebt haben, um wirklich zu wissen, wie es ist. Aus diesem Grund lege ich es auch jedem politisch interessierten Schüler ans Herz, selbst einmal bei solch einer Veranstaltung dabei zu sein, um jede Menge Erfahrung zu sammeln, die einem nur weiterhelfen kann.

                        Roni Kilic, Schüler (Q2) 

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