Schlagwort-Archive: Chemie

Chemie-Exkursion der Klasse 8c

Am Dienstag, den 24. Januar 2018, waren wir (Klasse 8c) mit unserem Chemielehrer Herrn Kortmann und Frau Schmidt (unsere Begleitperson) auf einer Chemieexkursion in Köln.

Im Schülerlabor ELKE (Experimentieren – Lernen – Kompetenzen Erwerben) des Instituts für Chemiedidaktik der Universität Köln durften wir Experimente zum Thema „Laufen, Schwitzen, … Trinken“ durchführen. Das heißt, wir sollten herausfinden, welche Mineralsalze (Natrium-Ionen, Phosphat-Ionen, …) im Schweiß enthalten sind.

Nach der kurzen Einführung ins Thema wurden wir in Gruppen eingeteilt und sind ins Labor gegangen, um die erste Laborphase durchzuführen. Die Versuche wurden von Studenten, welche hilfsbereit und freundlich waren, betreut und erklärt. Uns wurde gezeigt, wie wir mit Hilfe von verschiedenen Experimenten bestimmte Ionen nachweisen können. Anschließend haben wir unsere Ergebnisse besprochen und hatten eine kleine Pause.

Bevor wir nach der Pause in Laborphase 2 übergegangen sind, wurde uns erklärt, dass wir den Werbeslogan von dem Erfrischungsgetränk Powerade® überprüfen sollen: „Powerade® gibt dem Körper mehr als Wasser“. Im Labor haben wir dann die Ionen im Powerade® nachgewiesen und anschließend die gleichen Experimente mit Sprudelwasser (Gerolsteiner®) durchgeführt. Zum Schluss haben wir unsere experimentellen Ergebnisse zusammengetragen und festgestellt, dass Gerolsteiner® mehr für den Körper notwendige Ionen enthält als Powerade®.

Es war für uns alle ein sehr lehrreicher Tag und wir hatten großen Spaß. Das Schülerlabor ELKE können wir nur weiterempfehlen.

02.02.2018, Hannah Staubwasser 9c (Text), Frau E. Schmidt (Foto)

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Teilnehmer-Rekord: Kleine Forscher am AvH

Grundschulkinder aus 26 verschiedenen vierten Klassen sowie unsere Internationale Klasse bescherten uns zum Projekt „Wir forschen gemeinsam“  einen neuen Teilnehmer-Rekord am AvH in der Woche vor den Herbstferien! In den Fächern Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik übernahmen sie die Rolle neugieriger Forscherinnen und Forscher. Spürnasen waren in der Biologie gefragt, um mit Hilfe der „Super-Lupe“, von Fingerabdrücken, Haar- und Bodenanalysen den Überfall auf den Schulkiosk zu klären und den Einbrecher zu überführen. In der Chemie galt es, zahlreiche Experimente rund um die Luft selbst zu erproben und in der Physik gab es wieder viel zu bestaunen und entdecken: So konnten die Kinder u.a. die Rätselfragen „Wie mischen sich verschiedene Lichtfarben?“ und „Wie verhält sich ein nichtnewtonsches Fluid?“ gemeinsam erforschen.

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Grundschüler und IK-Schüler forschen im MINT-Bereich

AvH-Schüler begeistern mit vielen Ideen

Am 15. und 16. Mai knisterte es vor Spannung im MINT-Bereich. Knapp 200 Grundschüler aus Bornheim, Alfter und Heimerzheim und die beiden Internationalen Klassen des AvH waren zu Gast im MINT-Bereich des Alexander-von-Humboldt Gymnasiums. Etwa 100 Schülerinnen und Schüler unserer Schule bereiteten im Vorfeld gemeinsam mit 8 Lehrkräften zahlreiche Experimente und Knobeleien für die Gäste vor. Die AvH-Schüler/innen schlüpften mit Begeisterung in ihre neue „Lehrerrolle“ und erklärten geduldig jede spannende Frage. So war eines der Probleme in der Physik „Wie verhält sich ein nichtnewtonsches Fluid?“, in der Biologie wurden Einbrecher gejagt und die Chemiker enthüllten einige Geheimnisse der Luft. Erstmalig gab es im Rahmen der Anwartschaft des nationalen Excellence-Schulnetzwerkes (MINTec) Workshops in Mathematik. Hier wurden geheime Codes geknackt und Rätselkönige gekürt.
Die Besuche unter dem Motto „Wir forschen gemeinsam“ sind mittlerweile fester Bestandteil der Kooperationen mit den umliegenden Grundschulen und den beiden Internationalen Klassen und stoßen bei allen Beteiligten immer wieder auf große Begeisterung.

Silke Hagemann und Friderike Rami, Projektleiterinnen

Besuch der Infraserv Knapsack

Schülerbericht zur Exkursion in den Chemiepark

Die Klasse 9D des Alexander-von-Humboldt Gymnasiums war am 1. Juni 2017 im Chemiepark Knapsack zu Besuch und hat dort an einer interessanten Führung teilgenommen.

Zuerst haben wir im „Blauen Saal“ generelle Informationen über den Chemiepark erhalten. Außerdem hat uns ein Mitarbeiter der Infraserv Knapsack über Ausbildungsmöglichkeiten informiert. Dann wurden uns die Verhaltensregeln vor Ort erklärt und wir haben Helme mit Schutzbrillen und Schutzanzüge bekommen.
Mit einem Bus sind wir in den in Hürth gelegenen Teil des Chemieparks gefahren, wo wir in ein Gebäude der Firma Vinnolit gegangen sind. In diesem haben wir die Membrantechnologie der Chloralkali-Elektrolyse erklärt bekommen, nach der im Chemiepark Hürth-Knapsack Chlor und 50%-ige Natronlauge aus Kochsalz gewonnen wird.

Die Theorie:

Bei einer Elektrolyse einer Salzlösung wird mit Hilfe einer Gleichstromquelle die Ionenverbindung in die Elemente aufgetrennt. So wäre also zu erwarten, dass bei einer Elektrolyse einer Na+ Cl- -Lösung die Elemente Natrium und Chlor entstehen. Tatsächlich entsteht an der Anode (hier der  + Pol) das Gas Chlor. An der Kathode (hier der – Pol) entsteht nicht Natrium, sondern Natronlauge (das Natrium wird wegen seiner hohen Reaktivität mit Wasser direkt zu Natronlauge und Wasserstoff umgesetzt).

Die großtechnische Produktion:

Täglich werden 1200 t Steinsalz (verunreinigtes Natriumchlorid) durch Eisenbahn-Waggons angeliefert und in riesigen Bunkern in Wasser gelöst. So entsteht eine Kochsalzsole (eine gesättigte NaCl-Lösung), die durch spezielle Membranen auf eine Reinheit von 99,9998% gebracht wird. Diese hochreine Salzlösung gelangt dann in den „Elektolyseur“ (flache Hohlkörper an deren Innenwänden die Elektroden angebracht sind).

Anoden- und Kathodenraum sind durch eine dünne Membran getrennt, die nur durchlässig ist für Na+ -Ionen. In getrennten Schläuchen fließt dann das Chlor bzw. das Natronlauge-Wasserstoff-Gemisch zusammen mit der abgereicherten Sole ab. Die Kochsalzlösung wird in einem Kreislauf wieder zur Sole aufkonzentriert und dann dem Elektrolyseur wieder zugeführt, so dass kein Kochsalz verloren geht. Dem Natronlauge-Wasserstoff-Gemisch wird der Wasserstoff entzogen und die 33%-ige wird durch Sieden zu 50%-iger Natronlauge aufkonzentriert, in Kesselwagen verfrachtet und verkauft. Die Chloralkali-Elektrolyse passiert 24 Stunden am Tag und 360 Tage im Jahr. Dabei entstehen pro Jahr 250.000 Tonnen Chlor, 570.000 Tonnen Natronlauge und 85 Mio. m³ Wasserstoff, welche als Endprodukte weiterverkauft werden.

19 t Chlorgas werden pro Stunde per Pipeline an die chemische Industrie in Wesseling und Godorf geliefert. Die Natronlauge wird über die Schiene zum nahegelegenen Kölner Hafen transportiert und gelangt von dort auf dem Wasserweg zum Kunden.

Nach dieser informativen Führung haben wir in der Cafeteria der Anlage gegessen.
Als wir mit der Mahlzeit fertig waren haben wir noch eine Präsentation über die Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten und eine Führung durch die Ausbildungsanlagen der Rhein-Erft Akademie erhalten. Besonders interessant war die Werkshalle, in der die Chemikanten an „kleinen“ Anlagen im kg-Bereich die Verfahrenstechnik erlernten, nach der auf dem Gelände der Hürth-Knapsack-AG in Tonnenmaßstab produziert wird.

Danach war unsere Exkursion im Chemiepark Knapsack zu Ende und wir sind zurück zur Schule gefahren.

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Steffen und Simon, 9D

Forschen wie die Wissenschaftler

Exkursion zum DLR_School_Lab Köln


Auch in diesem Jahr hatten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 des AvH wieder einen Tag lang die Gelegenheit, Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten zu erhalten und selbst forschend tätig zu werden.

Im DLR_School_Lab Köln konnten unsere Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen, angeleitet und betreut von Wissenschaftlern und Studenten Experimente zur Brennstoffzelle, zu Schwerelosigkeit, Infrarot, Lärmkontrolle oder Gravitationsbiologie durchführen und auswerten. Die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Experiment, welches meist in dieser Form in der Schule überhaupt nicht durchzuführen wäre, weckte auch bei einigen nicht so physikbegeisterten Schülerinnen und Schülern Interesse. Alle hatten viel Spaß beim Experimentieren!

Durch Gespräche mit den Betreuern und einen Vortrag von Herrn Dr. Bechert erhielten die AvH Schülerinnen und Schüler Einblicke in den Arbeitsalltag eines Naturwissenschaftlers. Insbesondere erfuhren sie über aktuelle Projekte des DLR und erhielten sogar eine Führung durch das Kontrollzentrum MUSC (Microgravity User Support Center), wo die die Daten des Rosetta-Landers zusammenlaufen.
Begeistert, voller vieler neuer Eindrücke und ziemlich erschöpft waren alle nach einem langen Tag im DLR_School_Lab Köln.
Wer weiß, vielleicht kehrt die oder der ein oder andere ja noch einmal ans DLR zurück!

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Bettina Kock, Physiklehrerin

Kleine Entdecker am AvH!

Der MINT-Bereich bekommt Besuch von Grundschulen aus der Umgebung

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Endlich war es wieder soweit! Über 300 Kinder der 3. und 4. Schuljahre der Annaschule Alfter, der Johann-Wallraf-Schule Bornheim, der GGS Oedekoven und der Nikolaus Schule Waldorf waren zu Gast am Alexander-von-Humboldt Gymnasium. Gemeinsam mit mehr als 100 Schülern unserer Schule erforschten sie an zwei Tagen in 14 Workshops zahlreiche spannende Fragestellungen.
So war waren in der Biologie Detektive und Spürnasen gefragt, um den Einbrecher, der die Kasse des Schulkiosks gestohlen hatte, mit Hilfe von Binokular und Fingerabdrücken zu überführen.
Drei knifflige „offline“ gestaltete Level bereiteten die Entdecker im Fachbereich Informatik
auf ihre ersten Programme am Computer vor.  In der Chemie warteten zahlreiche Experimente rund um die Luft darauf, selbst erprobt zu werden und in der Physik gab es vieles zu bestaunen, zu entdecken und selbst zu erforschen. So ging es hier um Fragen wie „Wie verhält sich ein Schokokuss im Vakuum?“ oder „Kann man eine Zitrone als Batterie nutzen?“. Eines der Highlights war die von AvH- Schülern selbst gebaute Wasserrakete.
Alle Beteiligten – groß wie klein – waren mehr als begeistert! Die Besuche sind mittlerweile fester Bestandteil der Kooperationen mit allen umliegenden Grundschulen und wir freuen uns schon jetzt auf den Mai, wenn es wieder heißt „“Wie forschen gemeinsam“ – dann übrigens auch neu mit Workshops aus dem Bereich der Mathematik!

Gregor von Borstel, Organisator des Grundschulprojekts

Auszeichnung des Fonds der chemischen Industrie

Durch die Schulförderung des Fonds der chemischen Industrie erhält das Alexander-von-Humboldt Gymnasium 5000€

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Im Dezember 2016 erhielten wir die erfreuliche Mitteilung, dass der FONDS DER CHEMISCHEN INDUSTRIE Bereich Schulförderung das Alexander-von-Humboldt Gymnasium Bornheim für sein großes Engagement bei der Förderung von Schülerinnen und Schülern im Fach Chemie als besonders förderwürdig auszeichnete und unserer Schule die maximale Höchstförderung von 5000€ zukommen lässt.

Die zusätzlichen Mittel wollen wir u. a. zur Anschaffung vieler Experimentiermaterialien für den neu ins Leben gerufenen Wettbewerbskurs nutzen!

Gregor von Borstel, MINT Koordinator

Feierliche Aufnahme ins Nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC

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Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Vorstandsvorsitzender Wolfgang Gollum überreichten in Göttingen am 11. November 2016 Gregor von Borstel, MINT-Koordinator am AvH, und Christian Dubois die Urkunde. Damit stehen unseren Schülerinnen und Schülern und unseren Lehrkräften hochkarätige und innovative Weiterbildungs- und Forschungsmöglichkeiten offen.

14.11.2016, Christian Dubois, Schulleiter

Einladung zum MINT-Kurs am AvH

Wettbewerbsvorbereitung in neuem Kursformat

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Wir möchten euch, liebe Schülerinnen und Schüler, zu unserem MatheInformatikNaturwissenschaftsTechnik-Kurs einladen.

In dem MINT-Kurs bereiten wir uns gemeinsam auf Wettbewerbe wie z.B. die Mathematik-Olympiaden und Physik am Advent vor.

In euren Klassen und Kursen erhaltet ihr rechtzeitig wichtige Informationen über bevorstehende Wettbewerbe. Solltet ihr euch für einen Wettbewerb interessieren, könnt ihr euch gerne bei Herrn Böhm oder Frau Lammert melden.

Der Kurs findet jede Woche am Dienstag in der 8. und 9. Stunde statt. Eine befristete Befreiung vom Unterricht ist  dafür möglich.

Georg Böhm und Theresa Lammert, Leiter des MINT-Kurses

Förderung durch den Verband der chemischen Industrie

Ergänzung und Erweiterung der Austattung nun möglich

Zur Stärkung des experimentellen Unterrichts erhielt das Alexander-von-Humboldt Gymnasium auf seinen Antrag hin auch in diesem Jahr die Höchstfördersumme in Höhe von 2500€ durch den Fonds im Verband der chemischen Industrie.

Die Mittel sind zweckgebunden aber ohne Auflagen und sollen u.a. für die Erweiterung der selbst gebauten Experimentierkästen, für das Grundschulprojekt „Wir experimentieren zusammen“, für das Fach Naturwissenschaften und für Alex forscht eingesetzt werden.

Zudem sind Ergänzungen unserer hervorragenden Ausstattung, z.B. durch weitere Anschaffungen von pH-Metern, Küvetten für das Photometer oder einen Low-Cost-Gaschromatographen, geplant.

G. von Borstel (Fachleiter für Chemie)