Schlagwort-Archive: Katholische Religion

Wer bin ich und wo will ich hin?

Tage der religiösen Orientierung in Vallendar
Im Zeitraum vom 05.02.-07.02.2018 waren wir, Schülerinnen und Schüler der EF und Q1, mit Frau Günnigmann und Herrn Horne auf den Tagen der religiösen Orientierung. Wir waren in Vallendar im Haus Sonnenau, welches von Nonnen geleitet wird. Dort haben wir uns mit den Themen Liebe, Partnerschaft/Beziehungen und unserer Zukunft auseinandergesetzt. Dabei war besonders unsere Kreativität gefragt. Mit vielen Gedanken, die sich mit unserem weiteren Lebensweg beschäftigten, haben wir drei nachdenkliche, schöne und erfahrungsbereichernde Tage verbracht. Dabei ist sicher jeder in seiner Selbst-Suche ein Stück näher gekommen.

 

24.02.2018, Giulia Lenz (Schülerin der EF)

Der AvH-Weihnachtsbaum 2017 wächst weiter

Er erstrahlt auch in dieser Woche in vollem Glanz: Der Weihnachtsbaum des AvH.

Hintergrund: In diesem Jahr haben wir einen besonders prachtvollen ‚Baum‘ ausgewählt. Er nadelt nicht, sondern wächst sogar von Tag zu Tag ein bisschen weiter.

Wie dies funktionieren kann? Alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer sind durch die Adventszeit hindurch herzlich eingeladen, eine Weihnachtsbaumkugel für unseren besonderen Weihnachtsbaum mitzubringen. Jeden Tag können wir uns nun an seinem warmen Licht erfreuen und dabei zusehen wie er, geschmückt durch all die verschiedensten Kugeln unserer Schülerinnen und Schüler, immer prächtiger wird. Ähnlich der Adventszeit findet der Baum seinen größten Glanz in den Weihnachtstagen: wenn Vorfreude zu Freude wird.

Wir freuen uns darauf, am Freitag in der 5. und 6. Stunde im Glanz des Weihnachtsbaums mit allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, den Sekretärinnen, den Mitarbeiterinnen der Mediothek und unseren Hausmeistern den Weihnachtsgottesdienst im Forum zu feiern.

20.12.2017, Christina Brügge und Marina Günnigmann (Fachschaft Katholische Religionlehre)

„Dem Leben eine Richtung geben…“

Die Tage der religiösen Orientierung (20.02.-22.02.2017) in Vallendar

Auch in diesem Jahr fuhren wieder 22 Schüler mit Frau Brügge und Herrn Horne auf die Tage der religiösen Orientierung nach Vallendar. Nach ungefähr zwei Stunden Zugfahrt und Fußweg, erreichten wir das Jugendzentrum Marienberg und begannen mit einer kleinen Kennenlernrunde und der Zimmerverteilung. Zuerst beschäftigten wir uns mit dem Thema „Eigentlich bin ich ganz anders“, indem wir eine Werteversteigerung simulierten und die für uns wichtigsten Werte ersteigerten. Außerdem erstellte jeder seine eigene Lebenslinie und stellte diese der Gruppe vor.

Dabei kam sich die Gruppe sehr viel näher, denn wir teilten sehr persönliche Erlebnisse miteinander. Anschließend beendeten wir das Programm mit einem gemeinsamen Abendimpuls und einem gemütlichen Beisammensein.

Am zweiten Tag starteten wir nach dem Frühstück mit dem dritten Thema: „Carpe Diem“. Nach dem Mittagessen und einer kleinen Kaffeepause sollte jeder für eine Stunde, ohne Handy und Uhr, draußen einen Abendspaziergang machen und selbst eine Stunde abschätzen. Dies war eine besondere Erfahrung, denn dadurch erhielt man eine kleine Abwechslung zum normalen Alltag  und Zeit, um nachzudenken. Außerdem bemerkten wir, dass es gar nicht so leicht ist, eine Stunde selbst einzuschätzen. Am Ende des Abends spielten wir noch gemeinsam ein Spiel, in welchem die Mädchen gegen die Jungs antraten, und ließen so den letzten Abend lustig und entspannt ausklingen.

Am Tag der Abreise räumten wir unsere Zimmer und beendeten mit einer Reflexsionsrunde. Die Tage der religiösen Orientierung sind eine wirklich schöne Erfahrung, die die Schüler der EF und Q1 unter anderem zusammenschweißt, und wir merkten, wie schön es sein kann, sich einfach mal mit sich selbst zu beschäftigen. Wir freuen uns nächstes Jahr hoffentlich wieder dabei zu sein.

Giulia Tönges, Luna Kayser (Schülerinnen, EF)

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„Schuhe fasten“

Eine Schuh-Sammelaktion am AvH

Die beiden katholischen Religionskurse von Frau Brügge und Frau Günnigmann in den 5. Klassen organisieren eine Spendenaktion zur Fastenzeit. Der Erlös der gespendeten Schuhe geht an Shangilia e.V., einen Verein, der sich um ein Kinderheim in Nairobi kümmert. Für Shangilia hat das AvH schon häufiger Spenden gesammelt und das Kinderheim somit unterstützt.

 

 

 

 

 

Die Aktion geht bis zu den Osterferien, so lange können noch Schuhe in die große Kiste am Lehrerzimmer abgegeben werden. Die Schuhe dürfen für jedes Alter und in jeder Größe, aber nicht kaputt sein. Auch die Kindertagesstätte Botania in Bonn unterstützt unsere Aktion und sammelt mit.

Wir freuen uns über viele weitere Schuhe und noch mehr Unterstützung!

Lukas Lamberty (Klasse 5d)

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Pilgern: Beten mit den Füßen

Ein Selbstversuch katholischer Schülerinnen und Schüler der Q1

Ein warmer, sonniger Morgen. Die Wanderausrüstung ist gepackt. Das Ziel: Sankt Sebastian in Roisdorf. Wie jedes Jahr fand auch diesmal am Donnerstag der letzten Schulwoche vor den Sommerferien unser Abschlussgottesdienst statt. Für uns, den Religionskurs aus der Q1, endete der Gottesdienst nicht mit dem Schlusslied. Stattdessen baten uns die Pfarrer zum Altar. Im Kreis aufgestellt, segneten sie uns mit dem Pilgersegen, der uns bei unserer Reise den Schutz Gottes spenden sollte.

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Zusammen mit unserer Religionslehrerin Frau Hansen und dem Referendar Herrn Erlemeier traten wir nun erwartungsvoll unseren Marsch an. Beten mit den Füßen?  Welche Erfahrungen würden wir wohl sammeln? Wird es uns helfen, den stressigen Alltag zu vergessen? Spüren wir vielleicht sogar deutlich Gottes Stärke, die uns mit auf den Weg gegeben wurde?

Startpunkt unserer Pilgerung war das Bonner Münster, zu dem wir mit der Bahn gelangten.

Von dort aus traten wir eine kleine Etappe des Jakobswegs an, der uns teilweise durch die Innenstadt Bonns führte, aber auch über ruhig gelegene Feldwege, die es ermöglichten, sich auf seine Gedankenwelt zu konzentrieren. Anfangs unterhielten wir uns angeregt mit unseren Freunden. Doch je länger wir pilgerten, desto mehr kehrten wir in uns und begannen, die Ruhe und geistige Auszeit zu genießen.

Als Ziel unserer Tour setzten wir uns das Erreichen der römisch-katholischen Pfarrkirche Sankt Jakobus in Gielsdorf, an der wir wie geplant am frühen Mittag ankamen. Erschöpft von der Wanderung, aber auch zufrieden und in Gedanken versunken, machten wir Rast. Währenddessen erläuterte Frau Hansen einige Details über die alte Kirche, die schon seit hunderten von Jahren Pilgern Herberge bietet.

Als wir nach unserem Ausflug nachmittags nach Hause kamen, ließen wir den Tag Revue passieren und kamen alle zu dem Schluss, dass es eine spannende Erfahrung war, die wir keinesfalls missen wollen. Trotz anfänglicher Skepsis, ob das Pilgern den Zweck erfüllt, Abstand von Alltagsproblemen zu gewinnen und sich Gott anzunähern, gestanden sich auch die Zweifler ein, dass es ein entspannender Ausgleich zum Schulalltag war. Besonders das Gefühl, zu einer  Gemeinschaft zu gehören, mit der man gemeinsam pilgert, wurde positiv hervorgehoben. So berichtete ein Schüler unseres Religionskurses: „Es war eine schöne Erfahrung mit dem Kurs, durch die wir die Mitschüler, die Lehrerin und auch die Umgebung um Bornheim näher kennenlernen konnten.“.

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Isabelle Kunze, Q1

Besuch der Euthanasie-Gedenkstätte Hadamar

Exkursion der 9ten Klassen nach Hadamar

Am 21. Juni haben wir, die Klassen 9A und 9B,  die Gedänkstätte in Hadamar nahe Limburg  besucht. Die 9C und 9D waren am Folgetag ebenfalls an dem historischen Lernort. In der damaligen Tötungsanstalt wurden rund 14.500 Menschen mit Behinderungen und psychischen Störungen sowie später auch Zwangsarbeiter ermordet.

Nach der Ankunft haben wir uns erstmal in einen Seminarraum versammelt. Dort wurden wir  mit einer Frau bekannt gemacht, die uns durch die Gedenkstätte geführt hat. Nach kurzer geschichtlicher Aufklärung und der Vermittlung wichtiger Informationen haben wir mit der Führung begonnen. Zunächst haben wir uns die Busgarage angeschaut. Hier  wurden damals die als „erbkrank“ und „unheilbar“ eingestuften Menschen aus den Bussen gelassen und dann durch eine Schleuse in das Hauptgebäude geführt. Wir folgten ihrem Weg in das Hauptgebäude. In diesem haben wir uns dann die letzten Räume angeschaut, in denen die Behinderten vor der Vergasung waren. Dann ging es in den Keller. In diesem befanden sich die Gaskammer und ein Sezierraum sowie der Ort, an dem damals zwei Verbrennungsöfen standen. Wir erfuhren dort viel über den Ablauf der Tötung der wehrlosen Patienten vor Ort und konnten in dem alten Keller die Enge und Beklemmung spüren. Nach weiteren Informationen über die Vernichtung haben wir uns zum Schluss zu den Massengräbern oberhalb der Pflegeanstalt begeben, wo ca. 5.000 Menschen, die nach Beendigung der Vergasungen im August 1942 noch in Hadamar getötet worden waren, begraben wurden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass alles sehr bedrückend war und man vor Ort eine ganz andere Sicht auf die grausamen Verbrechen der Nationalsozialisten bekommen hat.

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Levent Ölmez (Schüler, Klasse 9b)

Tage der religiösen Orientierung 2016

Drei Tage fernab vom 45-Minuten-Takt – Schülerinnen und Schüler orientieren sich im Jugendzentrum Marienberg

TdrO_2016Am 29.02. sind Teilnehmer der Religions- und Philosophiekurse der EF und Q1 nach der 4. Stunde Richtung Vallendar zu den Tagen der religiösen Orientierung aufgebrochen. Nach einem anstrengenden Anstieg, kamen wir endlich an der Jugendherberge Marienzentrum an. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit auf unseren Zimmern starteten wir mit unserem dreitägigen Programm, welches Frau Grommes und Herr Horne im Vorfeld vorbereitet hatten. Unsere Themen waren: „Eigentlich bin ich ganz anders!“, „Carpe Diem – nutze den Tag!“ und „Future now“.

Zu allen drei Themen hatten wir festgelegte Arbeitsphasen, welche durch Entspannungspausen unterbrochen wurden. Um sich besser vorstellen zu können, was wir diese drei Tage über gemacht haben, möchten wir einige Beispiele nennen. Am ersten Tag haben wir uns intensiv damit beschäftigt, welche Werte uns persönlich und welche uns in der Gruppe wichtig sind. Am nächsten Tag haben wir in Kleingruppen einen kleinen Kurzfilm zum Thema „Carpe Diem“ gedreht. Nachmittags hatten wir dann die Aufgabe uns eine Stunde selbst zu beschäftigen ohne mit jemanden zu reden, ein Handy zu haben und ohne die Uhrzeit zu wissen. Nach Ablauf dieser Stunde, welche wir schätzen mussten, sollten wir uns wieder in unserem Gruppenraum zusammenfinden. Am dritten Tag haben wir dann ein fiktionales Klassentreffen, das in 20 Jahren stattfinden würde, vorbereitet. Jeder von uns sollte sich überlegen, was er in 20 Jahren erreicht haben will und wie sein Leben dann aussehen wird. An unserem letzten gemeinsamen Abend haben wir als Abschlussspiel „Jeopardy“ gespielt. Dieses Spiel hätte unseren vorher aufgebauten Gruppenzusammenhalt fast zerstört 🙂, aber am Ende, nach einer lustigen Flachwitzchallenge, haben wir uns wieder zusammengerauft. Mittwochs sind wir dann nach einer schönen gemeinsamen Zeit in Vallendar wieder nach Hause aufgebrochen.
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Anne Hantusch (Q1) & Elena Schmidt (Q1)

Kollekte aus dem Abiturgottesdienst

Wir haben am 18. Juni 2015 eine wunderbare Abiturentlassfeier gehabt. Sie begann mit einem Gottesdienst zum Thema: Sich auf den Weg machen

Dabei haben wir nicht nur auf unsere großen Chancen und Aufgaben reflektiert, sondern auch den Blick auf Menschen gelenkt, die fast gleichaltrig so deutlich schlechtere Lebens- und Lernchancen als wir haben.  Es war unser Ziel im Gottesdienst auch an diese Menschen zu erinnern und bestenfalls etwas von unserem Glück an sie weitergeben zu können. Wir haben unser Anliegen den Mitfeiernden im Gottesdienst vorgetragen und die Situation nach dem massiven Unwetter in Nepal im Mai vorgestellt. Die Spendenbereitschaft hat uns überwältigt und sehr gefreut. So konnten wir einen Betrag von 1063,59€ an den Euro-Nepal e.V. überweisen. Mit den Spendengeldern werden die Mädchen vor Ort weiterhin die schulische Bildung erhalten können, die sie bislang bekommen haben.

Wir danken allen Spendern und Spenderinnen.

I. Hansen (stellvertretend für die Abiturientinnen und Abiturienten), 18.06.’15