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Eingebettet in das deutschlandweite Excellence Schulnetzwerk MINT-EC messen wir dem MINT-Bereich am Alexander-von-Humboldt Gymnasium einen besonderen Stellenwert zu.

Vom gemeinsamen Experimentieren mit Grundschüler/innen über besondere Fächer- und Wettbewerbsangebote, Leistungskurse in allen MINT-Fächern, einem MINT-Schüleraustausch und MINT-EC-Camps sowie zahlreiche Kooperationen bis hin zur Auszeichnung von Abiturient/innen mit dem MINT-EC-Zertifikat eröffnet sich unseren Schüler/innen ein umfassendes Angebot.

Gerne informieren wir Sie im persönlichen Gespräch.

LANXESS Bildungsinitiative fördert MINT Projekte am Alexander-von-Humboldt Gymnasium mit 30.000€

Seit mehr als zehn Jahren unterstützt die LANXESS Bildungsinitiative (https://bildung.lanxess.de/) schulische Vorhaben, die junge Menschen motiviert, sich für Naturwissenschaften zu begeistern. In diesem Jahr bewarb sich das Alexander-von-Humboldt Gymnasium mit gleich drei Projektanträgen, die den Vorstand allesamt überzeugten. „Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir Ihre Projekte zu den Themen Chemieunterricht digitalisieren, Wir experimentieren zusammen und Junge Forscher international mit 30.000,- Euro fördern. Ihr Engagement für die Naturwissenschaften und den MINT-Unterricht an Ihrer Schule ist besonders beeindruckend. Daher unterstützen wir Sie gerne dabei“, schrieb Nina Hasenkamp, die Leiterin der Bildungsinitiative.

Der Antragsteller Gregor von Borstel war begeistert: „Die immense Fördersumme in Höhe von 30.000€ eröffnet uns große Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Digitalisierung des MINT Bereichs, v.a. durch den erweiterten Einsatz von iPads und digitalen Messfühlern. Besonders freut es uns, dass daneben auch unser Grundschulprojekt Wir experimentieren zusammen und unser Schüleraustausch Junge Forscher international, in denen schulübergreifend Schüler/innen und Lehrer/innen gemeinsam zu Entdeckern werden, bedacht sind. Wir empfinden die außergewöhnliche Unterstützung als Wertschätzung unserer Arbeit und fühlen uns bestärkt, den eingeschlagenen Weg als MINT-EC Schule fortzuführen!“

Bei Frau Hasenkamps Besuch Mitte Dezember (zum Pressebericht) waren sich alle am Prozess Beteiligten einig, wie gewinnbringend die Fördergelder im Sinne der Schulgemeinschaft zum Einsatz kommen. Dies gilt im Übrigen auch für neue, fächerverbindende Konzepte. Beispielsweise vereinigte das „Studio für Video, VR und 3D“, in dem Schülerinnen und Schüler begeistert mit Herrn Lotz (Ku/SW) und Herrn Böhm (Inf/M) arbeiteten, neben dem 3D-Drucker und einer neuartigen interaktiven VR-Brille auch die Möglichkeit, Aufnahmen vor dem Greenscreen live zu erstellen und zu bearbeiten. Hier entstehen durch den Erwerb und Einsatz von Prototypen im kleinen Maßstab neue Möglichkeiten für den Regelunterricht und weit darüber hinaus.

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07.01.2020, Gregor von Borstel

AvH-Schüler/innen bei „Unplugged“

Sechstklässler experimentieren zum Thema Schall im Odysseum

Die traditionelle Physik-Jahrgangsstufenexkursion der 6. Klassen führte uns auch in diesem Jahr ins Odysseum. Neben der Erkundung des Hauses absolvierten alle Schüler die Physik-Workshow „Unplugged“. Neben anwendungspraktischen Tests unter dem Motto „Welche Frequenz muss mein Handyklingelton haben, damit ich ihn höre, aber meine Lehrer nicht?“ wurde viel Wissenswertes zum Thema Hören und Schall anhand unterschiedlicher Experimente erarbeitet. Karl aus der Klasse 6c meinte: „Das beste Experiment war das Fühlen eines Tones mit der Stimmgabel und mit einem riesengroßen Gong.“ Dagegen haben Johanna aus der 6c die Muster aus Sand und die tanzenden Flammen in einem mit Gas gefülltem Rohr, die jeweils durch Töne erzeugt wurden, am meisten fasziniert.

13.12.2019, Silke Hagemann, Fachvorsitz Physik

Noch 24 Experimente bis Weihnachten

Wettbewerb „Physik im Advent“ ab 1.12. täglich im AvH-Physikraum 2

Täglich einen kleinen Videoclip anschauen, ein verblüffendes Experiment mit Haushaltsmitteln durchführen, eine von vier Antwortmöglichkeiten anklicken und schon könnt ihr Punkte sammeln, um beim Wettbewerb „Physik im Advent“ (PiA) mit Spaß um den Sieg und attraktive Preise zu kämpfen.

Nach einem langen Schultag keine Lust und Zeit mehr dazu, gerade das letzte Backpulver für die Plätzchen verbraucht, alle Luftballons beim Aufblasen geplatzt und die Batterien der Lichterketten sind auch schon wieder leer – kein Problem: wir bieten euch an, ab dem 01.12.19 an Schultagen in jeder zweiten großen Pause im Physikraum 2 das Tagesexperiment (montags auch die Experimente vom Wochenende) durchzuführen, direkt die Antwort anzuklicken und schon seid ihr dabei!

Die Registrierung unter www.physik-im-Advent.de dauert nur wenige Minuten, muss aber vor dem 01.12.19 von jedem Einzelnen selbstständig erfolgen. „Physik im Advent“ ist ein Wettbewerb und gleichzeitig ein physikalischer Adventskalender der Deutschen Physikalische Gesellschaft in Kooperation mit der Universität Göttingen. Meldet euch an, kommt zum Physikraum, wir freuen uns auf euch.

25.11.2019 S. Hagemann (Fachvorsitz Physik)

Herausforderung angenommen und bestanden

Zum zweiten Mal haben Linus und Oskar Engelfried nun schon an der Internationalen Chemie Olympiade teilgenommen. Auch dieses Mal knobelten sie mit großer Ausdauer an den sehr anspruchsvollen Aufgaben, die wieder weit über chemische Oberstufeninhalte hinausgingen und konnten nun ihre Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme in den Händen halten.

Herzlichen Glückwunsch und „weiter so“!!

23.11.2019, Theresa Lammert (Leiterin Wettbewerbkurs)

Till Schulte für „bio-logisch“-Teilnahme ausgezeichnet

Drei Schülerinnen und Schüler der jetzigen Jahrgangsstufe 6 stellten sich dieses Jahr dem Wettbewerb „bio-logisch“ des Ministeriums für Schule und Bildung NRW zum Thema „ohne Moos nix los“.

Yessica Steinmann, Greta Schaiper und Till Schulte (Foto) lösten fleißig die gestellten Aufgaben. Sie untersuchten Moos und moosbewohnende Lebewesen im Wald und über mehrere Wochen zuhause, führten Versuche durch, werteten diese aus, zeichneten, protokollierten und erstellten Diagramme.

Till konnte sich mit seinen Ergebnissen unter den 20 besten Schülerinnen und Schülern des Regierungsbezirks Köln platzieren und beim Regionaltag mit Preisverleihung am Museum König teilnehmen. Ein vielschichtiges Programm aus Workshops und Führungen durch die neue Dinosaurierausstellung und hinter die Kulissen in die Sammlung des Museums erwarteten ihn und es war ein rundum gelungener und spannender Tag!

14.11.2019, Theresa Lammert (Leiterin Wettbewerbskurs)

Erste Runde sehr erfolgreich gemeistert

Die erste wichtige Hürde auf dem Weg zum internationalen Finale der Biologie Olympiade 2020 in Nagasaki haben Clara Maschlanka und Marleen Sedlak aus der Q1 schon erfolgreich genommen. Beide lösten die umfangreichen und anspruchsvollen praktischen und theoretischen Aufgaben der ersten Runde mit Bravour und konnten sich somit für den weiteren Wettbewerbsverlauf qualifizieren.

Herzlichen Glückwunsch Euch beiden und viel Erfolg für die Klausur in der 2. Runde!

07.11.2019 T. Lammert (Lehrerin Wettbewerbskurs)

Begeisterung bei Klein und Groß

Eine Woche lang durften unsere helfenden Schüler und die Workshopleiter der MINT-Fächer die kleinen Forscher nahezu aller umliegenden Grundschulen bei spannenden Experimenten begleiten. Wissensdurstige Grundschüler mit leuchtenden Kinderaugen und glücklichen Gesichtern begegneten und erfreuten uns in allen Projekten, wie die Fotos zeigen.

Ein besonderer Dank gilt unseren helfenden AvH-Schülerinnen und Schülern, die qualifiziert, zuverlässig und mit großem Engagement unsere kleinen Gäste betreut haben!

Friederike Rami (aus der Projektleitung)

 

 

MI(N)T gemacht!

Bundesweiter Start des MINT-Maus-Erlebnisbuches

Im Rahmen des Grundschulprojektes „Wir forschen gemeinsam“ werden in diesem Jahr 300 MINT-Maus-Erlebnisbücher an Grundschulkinder, die das AvH besuchen, ausgegeben. Am Alexander-von-Humboldt Gymnasium wird seit vielen Jahren das Ziel verfolgt, Kinder früh für MINT zu begeistern. So war unsere Schule im letzten Jahr eine der Pilotschulen für die Erprobung des MINT-Maus-Erlebnisbuches, welches nun bundesweit an MINT-EC-Schulen herausgegeben werden darf. Wer mehr über dieses Projekt erfahren möchte, klickt hier: https://www.mint-ec.de/angebote/maus/

Bettina Kock, MINT-EC Cluster Kooperation

Stimmungsvolle Begrüßung der Grundschülerinnen und -schüler

MINT-Grundschulprojekt gestartet

Neugierig erobern über 500 Schülerinnen und Schüler nahezu aller umliegenden Grundschulen den MINT-Bereich des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums. Gemeinsam mit den Workshopleitern begeistern etwa 200 AvH-Schülertutorinnen und -tutoren die „Nachwuchsforscher“ mit stimmungsvollen, luftigen, detektivistischen, galaktischen, genussvollen, rätselhaften und abenteuerlichen Experimenten aus der Physik, Chemie, Biologie, Astronomie, Ernährungslehre, Kryptologie und Informatik für unser MINT-Programm.

Paul aus der Grundschule Rösberg berichtet: „Am besten hat mir das Mikrofon gefallen. Ich habe einen Ton gesungen und dann konnte ich die Schwingungen am Bildschirm sehen.“ Das empfand seine Klassenkameradin Celina genauso. Marie Herler aus der Q1 beschreibt ihre Motivation zu diesem Projekt folgendermaßen: „Ich nehme einfach gern am Grundschulprojekt teil. Es ist toll, mein Wissen anderen Schülerinnen und Schüler zu vermitteln und ihnen etwas für ihre zukünftige Schulzeit mitzugeben.“

Die Besuche unter dem Motto „Wir forschen gemeinsam“ in der Woche vor den Herbstferien sind mittlerweile fester Bestandteil der Kooperation mit den umliegenden Grundschulen und stoßen bei allen Beteiligten immer wieder auf große Resonanz.

Silke Hagemann (aus der Projektleitung)

Auftaktveranstaltung zur Humboldt-Festwoche am AvH

Forschungsreise „Alexander von Humboldt 2.0“ – Wie würde Humboldt die Welt heute entdecken?

Als eine von nur 15 Schulen bundesweit durften wir Schülerinnen und Schüler auf eine 4-tägige Forschungsreise nach Freiberg schicken und so wandelten einige AvH’ler von Mittwoch bis Samstag über- und untertage in praktischen Workshops, Vorträgen und Führungen auf den Spuren von Alexander von Humboldt.

Bis heute zählt Baron Alexander von Humboldt zu den bedeutendsten Absolventen der Freiberger alma mater. Zwei Jahre studierte er intensiv an der TU Bergakademie Freiberg „kleinere Fächer“ und arbeitete hauptsächlich untertage im Familienschacht, führte Vermessungen durch und unternahm u.a. diverse Pflanzenversuche untertage, die er bis ins Detail festhielt. Was ist eigentlich Markscheidewesen? Wie funktionieren Vermessungen untertage? Wie groß sind die Unterschiede von damals (1791) zu heute? Welche Messgeräte braucht man und wie dokumentiert man eigentlich die gewonnenen Daten? Dieses und vieles mehr erkundeten wir praktisch anhand von verschiedenen Aufgaben, die die Schülerinnen und Schüler in der Reichen Zeche sowohl über- als auch untertage mit Bravour meisterten!

Herrn Prof. Benndorf u Herrn Dr. Martienßen, die auf der MINT400 (dem größten Netzwerktreffen von MINT-EC.Schulen) dieses Jahr auch den Workshop „Geoscanning“ hielten, betreuten dabei unsere drei-dimensionalen Auswertungen am Rechner.

Neben einer Führung durch die Sammlung historischer Messgeräte und einer chemischen Einführung in die Geologie in der weltgrößten Mineralien-Ausstellung „terra mineralia“ im Freiberger Schloss Freudenstein, war ein weiteres Highlight die Campusführung der TU Freiberg: Wie sieht so eine Bergakademie aus? Wie sind die Räumlichkeiten der verschiedenen „Kleinen Fächer“? Wie die Ausstattung? Wie sieht so ein Studium in Freiberg aus? Wo wohnen die Studenten und wie schmeckt es in einer Mensa? „Kleine Fächer“, was ist das? Auf alles bekamen wir sehr detaillierte und positive Antworten. „Kleine Fächer“ sind Disziplinen wie Mineralogie und Geologie, Markscheidewesen und Angewandte Geodäsie, Geophysik, Umformtechnik und Gießereitechnik, die Alexander von Humboldt und seine Denkweisen stark prägten und wir kennenlernen durften.

Durch verschiedene Uni-Mitarbeiter erhielten wir auch den jeweils praktischen Einblick in die diversen, aktuellen Forschungsprojekte. Sogar zwei Rennwagen der „formula student“, mit denen die Uni Freiberg seit Jahren weltweit in den obersten Rängen rangiert, bekamen wir zu Gesicht. Die Bedeutung und Herausforderungen des Bergbaus für die europäische Wirtschaft und für unseren modernen Lifestyle sowie die stetige technische Weiterentwicklung wurden uns neben den beruflichen Perspektiven deutlich und uns beeindruckte am meisten neben den vielen Produktionshallen die stets zukunftsorientierte, am Energiewandel geprägte Ausrichtung – immer mit dem Ziel der Nachhaltigkeit!

FAZIT der Schülerinnen und Schüler: „Jederzeit wieder und unbedingt empfehlenswert!“ Neben dem stufenübergreifenden Austausch, dem Erleben einer offenen, hübschen Stadt Freiberg war es eine eine unvergessliche, tolle Erfahrung mit oben genannten Highlights: dem Unterschied der Vermessungen früher und heute, dem Erleben der Arbeitswelt untertage und dem Kennenlernen einer kleinen Uni mit bisher unbekannten Studiengängen und vielen persönlichen Kontakten! Herzlichen Dank an die sehr engagierten Mitarbeiter der Bergakademie Freiberg!

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12.09.2019, Caroline Daamen (MINT-Koordinatorin) mit Jasmin, Klara, Marie, Mischa, Sven und Tilman