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Scotland trip 2018: tartans, unicorns, miles & more !

In der letzten Aprilwoche fand die erste „Sprachfahrt“ ins englischsprachige Ausland am AvH statt: 32 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 waren eine Woche lang in den schottischen Lowlands unterwegs.

Von unserem Youth Hostel in Stirling starteten verschiedene Unternehmungen: Wir besuchten das Stirling Castle und den Schauplatz der berühmten Battle of Bannockburn von 1314, im nahegelegenen Falkirk erwanderten wir uns das Schiffshebewerk Falkirk Wheel und die magischen Kelpies im Helix Park, in Glasgow waren wir vormittags im Glasgow Science Centre und in Edinburgh im Edinburgh Castle. Nachmittags konnten kleinere Gruppen ihr Programm selbst bestimmen. Beeindruckend war auch der Besuch des Weltkulturerbes „New Lanark“, der von Robert Owen geführten Textilfabrik aus dem 19. Jh. Sein Motto „education, recreation and sleep“ passte sehr gut zu unserer Fahrt !

Die „recreation“ nach der „education“ wurde abends von den verschiedenen Gruppen gestaltet und reichte vom „pub quiz“ über eine Nachtwanderung bis zu Spieleabend und Disco. Und für „sleep“ war ab 22.00 Uhr dann immer noch Zeit …

Der letzte Abend war der Höhepunkt: Bowling zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Denny High School Falkirk ! Hier wurden zahlreiche Kontakte gefestigt und neue geknüpft. Die schottischen Schüler waren begeistert von den sprachlichen Fähigkeiten der deutschen Schüler. Ihr Deutschlehrer schrieb: „My students were all very enthusiastic … about the trip, the people they met and are hoping to improve their German Sprachkenntnisse!“

Ein Gegenbesuch der Schülerinnen und Schüler aus Schottland ist für das kommende Schuljahr geplant. Es bleibt zu hoffen, dass die administratorischen Hürden zumindest teilweise durch das große gegenseitige Interesse der Jugendlichen am interkulturellen Austausch überwunden werden können.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die großzügige Unterstützung durch den Förderverein des AvH, der uns durch einen Zuschuss zu den Transportkosten und Eintrittsgeldern viele Ausflüge ermöglicht hat!

Das Konzept der Sprachfahrt hat sich für diesen ersten Jahrgang jedenfalls bewährt: das Erleben von englischsprachiger (schottischer!) Kultur, Geschichte und Alltag war für alle eine bereichernde Erfahrung.

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18.05.2018, V. Ecks (Englischlehrerin)

Förderverein unterstützt Sprachfahrt nach Schottland 2018

Fahrt nach Stirling/ Schottland – Kontakt zu neuer Partnerschule ?

Reiseführer und Karten werden studiert, Stadtrundgänge konzipiert und Ausflugsziele diskutiert. Die Schülerinnen und Schüler des Jg. 8, die in diesem Jahr an der erstmaligen Sprachfahrt nach Stirling teilnehmen, bereiten sich auf die Reise und das Programm vor.

Anlass wird die Begegnung mit den Schülerinnen und Schülern der Schule Denny High School im nahe gelegenen Falkirk sein. Bereits seit Herbst 2017 gibt es mit ca. 40 Schülern der Klassen Secondary 2 und Secondary 3, die Deutsch lernen, einen E-Mail Austausch. Nun soll unsere Sprachfahrt dorthin den Kontakt festigen und hoffentlich dazu führen, dass wir eine neue Partnerschule für regelmäßige Begegnungen gewinnen können.

Der 14 Jahre lang von Herrn Dopstadt geleitete Schulaustausch mit der Fortismere School in London fand 2017 zum letzten Mal statt, da die englische Schule den Deutschunterricht eingestellt hat. Eine Fortführung dieses Austausches war daher leider nicht möglich.

Eine neue Partnerschule zu finden, ist nicht einfach: vielen interessierten englischen Schulen sind aufgrund gesetzlicher Bestimmungen die Hände gebunden. Insbesondere die Unterbringung in Gastfamilien der Schule ist erschwert worden. Dies bedeutet, dass die diesjährige Fahrt schon allein aufgrund der längeren Anfahrt und aufgrund der Tatsache, dass wir in einem Hostel wohnen werden, nicht so kostengünstig sein kann wie der bisherige London-Austausch.

Damit die Schülerinnen und Schüler vor Ort trotzdem viele abwechslungsreiche Ausflüge in die Umgebung um Stirling und Falkirk machen können, hat der Förderverein eine großzügige Unterstützung zugesagt: Vielen herzlichen Dank !

Die Sprachfahrt findet vom 22. April bis 28. April 2018 statt. Wir freuen uns auf vielfältige (inter)-kulturelle und (fremd)-sprachliche Erfahrungen und hoffen, den Kontakt zur Denny High School als unserer neuen Partnerschule etablieren zu können!

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22.03.2018, Vera Ecks (Englischlehrerin)

Spanienfahrt nach Málaga – Juli 2017

Viajar a España no es solo “vamos a la playa“ y „fiesta no siesta“! Es mucho más…

Wir, die EF, waren Ende des Schuljahres mit den neueinsetzenden und fortführenden Spanischkursen in Málaga in Andalusien, zusammen mit Frau Wollny und Frau Günnigmann. Die Studienfahrt begann am Sonntag, als wir alle zusammen mit dem Flugzeug nach Spanien geflogen sind. Nach einer halben Weltreise sind wir letztendlich im gemütlichen Hostal „Oasis“ angekommen.

In den ersten zwei Tagen haben wir unter anderem die „Alcazaba“ und den „Gibralfarro“ gesehen, eine alte Maurenfestung, von der man einen wunderschönen Ausblick auf das Meer und die berühmte Stierkampfarena in der Stadt hatte. Am Dienstag sind wir in Gruppen auf den Markt „Mercado Central de Atarazanas“ gegangen um Obst und Gemüse für unser gemeinsames Mittagessen einzukaufen. Danach haben wir das Picasso Museum besucht (Málaga ist Picassos Geburtsstadt) und sind abends in einer typisch spanischen Tapasbar essen gegangen.

Der nächste Morgen begann sehr früh, genauer gesagt um sechs. Den Tag verbrachten wir in Granada, einer an der Sierra Nevada gelegenen Stadt, wo wir die Möglichkeit hatten das Weltkulturerbe „Alhambra“ (zu Deutsch „der rote Palast“) zu besichtigen. Die Stadtburg mit ihren vielen Palästen und Gärten gilt als eines der schönsten Beispiele des maurischen Stils der islamischen Kunst. Am Nachmittag hatten wir Freizeit und konnten uns Teile der Stadt ansehen, wie zum Beispiel das arabische Viertel „Albaicín“ und den arabischen Markt.

Am vorletzten Tag stand eine lustige Stadtreally auf dem Plan, wo es Aufgaben verschiedener Art gab. Von kreativen Gedichten bis hin zu Interviews mit Einheimischen war alles dabei und die Siegergruppe ist mit der Ehre und einem coolen Preis nach Hause gegangen. Spät abends haben wir einen Flamencoabend im „Centro de arte Flamenco Kelipé“ erlebt, der uns mit Musik und Tanz mitgerissen hat. Anschließend konnten wir uns mit den Musikern und Tänzern unterhalten und sie haben uns noch einige Basics des Tanzes beigebracht.

Im Laufe des Aufenthalts haben kleine Schülergruppen Referate über diverse Sehenswürdigkeiten und landestypische Themen gehalten, sodass wir in dieser Woche neben der Sprache auch viel über das Land gelernt haben. Insgesamt haben wir besondere Eindrücke von der Sprache und der Kultur bekommen, die diese Fahrt unvergesslich gemacht haben.

von Naomi Schormann, Mirella Präger, Sophia Junker und Jennifer Keil,
Schülerinnen der Q1

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Kursfahrt nach Paris

Französischkurs testet das Gelernte – Ein Bericht

Zusammen mit unserem Französischkurs sind wir am Donnerstag, den 8. Juni 2017 morgens vom Kölner Hauptbahnhof mit dem Thalys nach Paris gefahren.
Gegen 12 Uhr haben wir den Bahnhof Gare du Nord erreicht und sind von da aus mit der Metro zu unserem Jugendhotel in Saint-Paul gefahren. Dort angekommen haben wir uns auf den Weg zum Eiffelturm gemacht.
Auf dem Vorplatz vom Eiffelturm hatten wir die Möglichkeit ein paar Fotos zu machen und Souvenirs zu kaufen. Nach einer Sicherheitskontrolle sind wir den Eiffelturm hochgelaufen (700 Stufen).

Abends haben wir zusammen gegessen und eine Lichterfahrt über die Seine gemacht, wo wir einen tollen Blick auf die Sehenswürdigkeiten von Paris hatten, besonders auf den beleuchteten Eiffelturm.
In den folgenden zwei Tagen besuchten wir das berühmte Louvre und konnten einen Blick auf die Mona Lisa werfen. Außerdem sahen wir die Kirche Sacré-Coeur und hatten einen unfassbar schönen Blick auf ganz Paris. Ebenfalls hatten wir genügend Freizeit, um uns selbst zu beschäftigen und die Stadt eigenständig zu erkunden.
Insgesamt war es ein super schöner Kurztrip nach Frankreich. Wir hatten viel Spaß und haben viel von Paris gesehen.

Ein Dankeschön geht an unsere Lehrerinnen, Frau Schmidt und ganz besonders an Frau Graf, die kurzfristig für Frau Wolf (unsere eigentliche Lehrerin) eingesprungen ist!

Dana und Mirella aus der EF 

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Bienvenue en Allemagne! – Erster Teil des Schüleraustauschs mit Frankreich

30 französische Schüler unserer Partnerschule, dem Collège Montgoméri in Troarn, haben in der vergangenen Woche ihre Austauschpartner am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium besucht. Der Schüleraustausch findet in diesem Jahr zum vierten Mal mit der bisher höchsten Teilnehmerzahl statt. Die französischen Schüler erkundeten bei strahlendem Sonnenschein zusammen mit ihren deutschen Austauschpartnern Bornheim, Köln, Bonn sowie den Drachenfels in Königswinter. Der Gegenbesuch in Troarn findet vom 11. bis zum 18. Mai statt.

 

 

 

 

 

Elvira Schmidt, Janina Wolf (Französischlehrerinnen)

Kultur, Sonne, Strand

Kursfahrt der Spanisch Grundkurse nach Bilbao

Kultur, Sonne, Strand? – Das Alles gehörte zu unserer Fahrt nach Bilbao vom 26. bis zum 30. Juni.
Bilbao liegt im Baskenland, im Norden von Spanien am Atlantik. Das Baskenland ist bekannt für seine eigene Sprache, dem Baskischen (euskera), dessen Ursprung bis heute nicht geklärt ist.Spanien-Gruppe

Am Flughafen Bilbao erwartete uns schon die erste Herausforderung: Ein Busticket auf Spanisch kaufen, relativ einfach im Vergleich zur Stadt-Rallye (dazu später).

Untergebracht waren wir in einem Hostel mit Aufenthaltsraum und Küche, welches in Laufdistanz zur Innenstadt lag.  Der erste Tag entwickelte sich zu einem kleinen Abenteuer. Nach der Fahrt mit der Bergbahn (furnicular) zum Aussichtspunkt Mirador de Artxanda, entschieden Frau Wollny und Frau Weidlich den Berg zu Fuß abzusteigen. Kurze Zeit später fanden wir uns auf einem steileren, ziemlich abenteuerlichen Feldweg wieder. Nachdem diese Herausforderung bewältigt worden war, schauten wir uns das Deutschlandspiel (EM) in einer deutschen Kneipe an.

Ein besonderes Ereignis am nächsten Tag war die Besichtigung der Puente colgante, einer 60 Meter hohe Hängebrücke direkt am Atlantik. Anschließend spazierten wir am Meer entlang und hatten die Möglichkeit typisch spanisches Essen zu probieren und die spanische Sonne am Strand von Bilbao zu genießen. Am Nachmittag besichtigten wir die Altstadt und hörten zu diversen Sehenswürdigkeiten Referate von Mitschülern.

Ein weiteres HighSpanien-Puppylight war der Besuch des Guggenheim-Museums, eines von drei Guggenheim-Museen auf der ganzen der Welt. Die dort ausgestellte moderne Kunst, Andy Warhols Ausstellung Shadows und Louise Bourgeois’ Installationen wurden uns von einer englisch sprechenden Führerin gezeigt und erklärt.
Nach dem Museumsbesuch übergaben uns Frau Wollny und Frau Weidlich acht Aufgaben, die wir in einer Stadt-Rallye lösen mussten. Bei dieser kam es darauf an, möglichst viel Spanisch zu sprechen, um in Kontakt mit den Spaniern zu treten. Die Aufgaben waren aber keine klassischen Rallye-Aufgaben, sondern kreativer und herausfordernder. Man musste zum Beispiel ein spanisches Gedicht schreiben, in dem bestimmte spanische Wörter vorkamen, dieses auf einem öffentlichen Platz aufsagen und sich dabei filmen. Eine weitere Aufgabe war, ein Selfie mit so vielen Spaniern wie möglich zu machen. Die aufregendste Aufgabe war, einen Einheimischen anzusprechen, um sich einen bestimmten Satz auf Baskisch sagen zu lassen und diesen einwandfrei nachzusprechen. Deutlich schwerer, als es sich anhört!

An unserem letzten Tag besuchten wir die europäische Kulturhauptstadt 2016, San Sebastián. Dort hatten wir die Möglichkeit in kleinen Gruppen die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Der gemeinsame Besuch einer Pinxtos-Bar (Tapas-Bar) rundete die gesamte Fahrt ab. Zusammen mit Frau Weidlich und Frau Wollny hatten wir eine schöne, lehrreiche und dennoch entspannte Zeit in Bilbao.

AUTOR (Schüler/in der EF)

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Romfahrt der Latein-Abschlussklassen (EF)

Fabulae itineris Romani

Gruppenfoto

Tag für Tag haben die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr ihr letztes Jahr Lateinunterricht hatten, ihre Erlebnisse in der „ewigen Stadt“ dokumentiert. Auf diese Weise entstand der folgende, anschauliche Bericht über die Romfahrt 2016:

Tag 1: Anreise

Die Gruppe von Romfahrern der Lateinkurse der EF trifft sich um 10 Uhr am Köln-Bonner-Flughafen und gleich sorgt eines für Furore: Herr Rebschloes auffälliges Reiseoutfit inklusive Safari-Hut. Er kommentiert zur Selbstverteidigung: „Entscheidend ist nicht das Aussehen, sondern der Wiedererkennungswert.“

Gleichzeitig fällt auf, dass die zweite, die hauptverantwortliche Lehr- und Aufsichtsperson, Frau Küsgen, noch fehlt. Sie ist nämlich mit der deutschen Bahn gefahren – oder hat es versucht und wurde irgendwo auf halber Strecke stehen gelassen. Nach spätem Check-In will Germanwings sie dann auch in Köln stehen lassen. Irgendwie schafft sie es aber dann in den Flieger.

Der Pilot versichert uns, dass es eine gute Zeit sei, um aufzubrechen, wenn man die Wetterlage Kölns und die südlich der Alpen vergleiche. Groß ist dann auch der Hitzeschock, als wir nach einem problemlosen Flug in Rom landen. Die Rettung in der glühenden Not: ein klimatisierter Bus, der uns zum Bungalowpark fährt. Oder fahren soll: Er ist noch nicht da. Stets dem Safarihut folgend kommen alle dennoch gut gelaunt am Campingplatz „Roma“ an und richten sich ein. Es wird eingekauft und gegessen. Über die Sinnhaftigkeit mancher Einkäufe lässt sich streiten, wobei insbesondere der Einkauf von 6 Litern blauer Fanta komplett berechtigt ist! Weil sie blau ist! Eine Abkühlung im Pool ist nun dringend notwendig. Später wird Fußball geschaut oder man amüsiert sich auf der Veranda.

Sebastian Stracke & Simon vor der Wülbecke

 Tag 2: Via Appia

Der Tag beginnt mit dem Klingeln des „normalen“ Weckers (wie zur Schulzeit), um pünktlich zum verspäteten Bus zu kommen. Diese Fahrt zeigt uns, dass Italiener keine Verkehrsregeln kennen. Außerdem haben wir das Glück, nicht beklaut zu werden. Auf der Via Appia gibt es viele Steine. Es benötigt viel Vorstellungskraft, dort die Römer wandeln zu sehen. Nach vielen Kilometern und einigen Nahtoderfahrungen, kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen: Die Wasserschlacht am Trinkbrunnen bringt Abkühlung und eine gelungene Abwechslung. Jeder gegen jeden – die Lehrer werden nicht geschont.

Das Mittagessen (in einem Lokal) ist mäßig. Nach der Pause kommen wir leider nicht in die Katakomben, die sonntags geschlossen haben. Wir ersetzen den Programmpunkt durch eine frühe Heimfahrt und einen Besuch am Pool.

Insgesamt ist der Tag ein voller Erfolg, voll neuer Erkenntnisse und Freude über das 3:0 der Deutschen gegen die Slowakei (Fußball-EM). Eine spontane Stand-Up-Comedy-Darbietung von Laurence Schubert bei der Übersetzung einer lateinischen Textpassage bietet ein weiteres lustiges Highlight des Tages.

Christina Kotte, Hannah Linnemann, Lena Müller und Ragne Kuhlow

Tag 3: Kolosseum und Pyramide

KolosseumHeute sollte es zum Kolosseum und zu den Caracalla-Thermen. Um 8 Uhr morgens geht es los; zunächst warten wir gefühlte drei Stunden an der Bushaltestelle. Nachdem wir unser gewünschtes Ziel, das Kolosseum erreicht haben, schaffen wir es dank Herrn Rebschloes bezaubernden Charmes sofort hinein. In diesem beeindruckenden Gebilde müssen wir wieder eine Rally-Aufgabe lösen, wozu wir uns in Kleingruppen aufteilen. Unsere Aufgabe erfordert ein gewisses Maß an Kreativität (- es muss ein Gedicht vorgetragen und auf Video aufgenommen werden -) und da wir uns an diesem Tag besonders inspiriert fühlen, beschließen wir unsere internationalen Beziehungen aufzufrischen und bitten einen Koreaner, uns unser Gedicht vorzulesen. Der kam dem Auftrag mit Spaß nach. Im Gegenzug bewerten wir das Essensplakat der Koreaner.

Nach dem Aufenthalt im Kolosseum wollen wir die Thermen besuchen. Da die Lehrer aber zu unserem Leidwesen aus unergründlicher Ursache auf „große Umwege“ stehen, dürfen wir erstmal zehn Kilometer durch Innenstadt die laufen, nur um dann festzustellen, dass die Thermen überhaupt nicht offen sind… Das führt vor allem dazu, dass die Toiletten dort nicht zur Verfügung stehen. Es wären aber nicht Frau Küsgen und Herr Rebschloe, wenn sie nicht eine alternative Route parat hätten. Nachdem wir also eine ägyptische Pyramide und eine Kirche mit Märtyrerbildern besucht haben (etwa weitere zehn Kilometer und mehrere abgestorbene Füße später), kommen wir endlich zurück zum Campingplatz. Dass wir sofort im Pool liegen, kann man sich denken, denn es ist sehr heiß.

Charlotte Offermann, Franziska Arenz, Lena Schmitz und Lena-Sofie Mayer

 Tag 4: Vatikanische Museen

Nach kurzer Nacht stehen wir um 5.30 Uhr auf. Ja, 5.30 Uhr!!! Nach einer warmen Dusche Vatikanischen Museum auf. Einige holen verlorenen Schlaf im Bus und in der Warteschlange vor dem Vatikanischen Museum nach. Nach einer Wartezeit von etwa drei Stunden haben wir die Möglichkeit, das Vatikanische Museum zu betreten.

Bei der Sicherheitskontrolle tobt das Sicherheitspersonal sich ordentlich aus. Danach lassen wir uns durch die Gänge des Gebäudes schieben und betrachten die Kunstwerke. Das Highlight des Rundgangs ist sicherlich die Sixtinische Kapelle mit dem Altargemälde von Michelangelo. Nachdem wir das Museum verlassen haben, gehen wir zum Piazza Navona. Auf dem Weg gibt’s eine Pizza und nach kurzer Anwesenheitskontrolle an der Piazza Navona ziehen wir auf eigenen Wegen weiter durch die Stadt und treffen uns schließlich auf der Piazza del Populo wieder. Von dort geht es Heim zum Campingplatz, wo neben einem Besuch im Supermarkt wieder der Pool lockt.

Den Abend lassen wir gemütlich ausklingen.

Elias Wenninghoff, Hendrik Kurth, Markus Kleineher und Nils Happich

Tag 5: Sankt Peter und Paul – Feiertag in Rom

Am letzten vollständigen Tag in Rom geht es – mit Umwegen über die Kirchen Santa Maria Maggiore und San Pietro in Vicoli – über das Forum Romanum und den Palatin. Später besuchen wir die Caracalla-Thermen (vgl. Tag 3) und schließen während der Freizeit die Rallyaufgaben ab.

Um 8 Uhr brechen wir vom Campingplatz auf. Für die meisten heißt das, dass wieder um etwa 6.30 Uhr die Nacht beendet ist. Natürlich geht es für die müden Körper, Füße und Gesichter zunächst zur Bushaltestelle und nach Bus- und Bahnfahrt zur ersten Station des Tages, der atemberaubenden Kirche Santa Maria Maggiore im Zentrum Roms. Als wir den Blick zur Kirchendecke heben, bleiben unsere Augen dort geradezu kleben; Decke, Altar, Wandgemälde und Statuen sind prachtvoll gestaltet. Anlässlich des Feiertags „Sankt Peter und Paul“ wird ein Hochamt gefeiert. Chor und Orchester singen bzw. spielen in der Kirche und führen deren bemerkenswerte Akustik vor, so dass viele Schülerinnen und Schüler länger als sonst in der Kirche verweilen.

Als wir die Kirche verlassen, fühlen wir uns erholt, was mindestens eine Stunde vorhält. Durch die strahlende Sonne geht es zur zweiten Station, wo die Ketten, die angeblich Petrus während seiner Gefangenschaft in Rom getragen hat, ausgestellt sind. Gegenüber dem Erlebnis der Santa Maria Maggiore kommt diese zweite Station recht bieder daher und es geht rasch weiter zur dritten Station des Tages.

ForumWir ziehen am Kolosseum vorbei zum Forum Romanum, das mit Gebäuden (bzw. deren Überresten), die für das alte Rom bedeutend waren, gespickt ist. Sehr gut erhalten sind diese jedoch nicht, da Wind, Wetter und knapp 2000 Jahre an ihnen gezehrt haben. Vom Palatin hat man noch einen sehr schönen Blick auf den Petersdom und generell auf Rom. Sechs Teilnehmerinnen haben eine Führung über das Forum vorbereitet, führen uns in zwei Gruppen über das Gelände und versorgen uns mit Informationen zu den Bauwerken.

Es ist etwa 14 Uhr, die Füße schmerzen und der Mopp hat Hunger. Ein kurzer Besuch im Supermarkt auf den Weg zu den Caracallathermen, dann wird am Zielort relaxt und gepicknickt. Die nach vielen Kilometern römischer Straße müden (und mitunter blutigen) Füße werden hochgelegt. Wir sind eine bunte, vielleicht nicht immer ganz gehorsame Legion inmitten Roms.

Bevor wir vergessen, dass wir uns auf einer Studienfahrt befinden, werden wir aufgefordert, die Thermen doch bitte auch zu besichtigen. Das tun wir und gegen 15.15 Uhr wird uns freigestellt, wie wir den weiteren Tag verbringen wollen. Da es aber der letzte Tag in der Altstadt ist, müssen wir uns um die Rallyaufgaben kümmern. So besuchen wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt: Trevibrunnen, Pantheon, Kapitol, „Schreibmaschine“, einige Kirchen und dergleichen mehr. Alles sehr beeindruckend. Schneller als man denkt, hat man 1000 und mehr Fotos auf dem Handy.

Die Zeit reicht gerade so, für die einen zum Shoppen, für die anderen für die Rally. Die Reisegruppe trifft sich um 17.30 Uhr wieder und wird dann mit Frau Oberbademeisterin „Baywatch“ Küsgen und Herrn Ballsportjunkie „Schmetterball“ Rebschloe zu Ende gebracht. Das Aufräumen der Bungalows ist für den Abend angesetzt, aber dazu erzählen wir lieber keine Details…

Chris Steffens, Laurence Schubert, Max Klennert, Mike Rachl und Noel Jennichen

Tag 6: Papst statt Petersdom

Sofern alle wach und die Chalets sauber und aufgeräumt sind, brechen wir zur letzten Station der Romfahrt auf: Zum Petersdom. Wie an allen anderen Tagen starten wir mit dem Bus vor dem Campingplatz, mit der Ausnahme, dass wir unsere Koffer vorher an der Rezeption abgaben, da wir die Chalets ja räumen mussten. Auch am sechsten Tag warten wir an der Bushaltestelle auf unbestimmte Zeit, bis der Bus kommt und fahren zur Metrostation Cornelia. Von dort aus geht es weiter zum Petersdom.

Am Eingang überraschen uns Sicherheitskontrollen und die Information, dass der Papst heute spricht. Das klingt nahezu perfekt – führte aber dazu, dass der Petersdom nicht besucht werden könnte. Wir warten etwa eine Stunde auf den Papst im Schatten eines Brunnens auf dem Petersplatz, der uns hin und wieder mit einigen Tropfen Spritzwasser erfrischt. Als der Papst mit dem Papa-Mobil vorfährt, grüßen ihn die Massen. Einige Kardinäle und der Papst selbst verlesen ein Bibelwort und legen es aus.

Nach der Audienz spazieren wir zur Engelsburg, überqueren den Tiber und gehen zurück zur Metro, um den Tag mit einem gemeinsamen Mittagessen und einem letzten Besuch des Pools ausklingen zu lassen. Mit dem Flughafenshuttle geht es danach zurück zum Flughafen (- für die Mädels und Simon insbesondere zu Victoria Secret -). Aus dem Flieger fällt ein letzter wehmütiger Blick auf Italien und bei frostigen 20 Grad landen wir in Köln, von Regenwolken und unseren wartenden Eltern empfangen.

Leon D’Ambrosio, Louis Gawenda, Martin Holzem, Nico Fingerhuth und Tobias Scheffner

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Au revoir, les amis!

Bewegender Austausch

Wattwandern rund um den Mont Saint Michel, Käse probieren in der Fromagerie Graindorge, mehr über den Zweiten Weltkrieg erfahren an den Landungsstränden des „D-Day“, das französische Schulsystem kennen lernen, die Sprachkenntnisse verbessern und nicht zuletzt Freundschaften schließen – dies alles gehörte zum zweiten Teil des diesjährigen Schüleraustauschs mit unserer Partnerschule, dem Collège Montgoméri in Troarn. Insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 des AvH reisten in der vergangenen Woche in die Normandie, um in ihren Austauschfamilien Frankreich hautnah zu erleben. Nach einer erlebnisreichen Woche fiel der Abschied von den französischen Austauschpartnern schwer und war tränenreich. Es bleibt also zu sagen: Au revoir, les amis!

Die TeilnehmerInnen des Schüleraustauschs, J. Wolf und G. Krumm (Französischlehrerinnen)

DCIM100GOPROGOPR8431.

 

Französische Austauschschüler zu Gast am AvH

„Vive l’amitié franco-allemande“
Der diesjährige Schüleraustausch mit unserer Partnerschule, dem Collège Montgoméri in Troarn (Normandie, Frankreich) steht wieder ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Die 23 französischen Schülerinnen und Schüler sind aktuell (21.4. bis 28.4.) in Bornheim zu Gast. Bisheriges Highlight des Schüleraustauschs war die Soirée franco-allemande, bei der gemeinsam gekocht, dekoriert, gesungen und getanzt wurde. Der Gegenbesuch in Troarn findet vom 19.5. bis zum 26.5. statt.

23.04.2016, Janina Wolf, Französischlehrerin

 

Nachbericht Frankreich-Austausch 2015 Bornheim-Troarn

fr_aust_2015Auch in diesem Jahr erlebten 25 Schülerinnen und Schüler des AvH-Gymnasiums einen ereignisreichen, kulturell bereichernden und sprachlich fördernden Austausch mit Schülerinnen und Schülern unserer Partnerschule, dem Collège Montgomeri in Troarn.

Über den ersten Teil des Austausches, der hier bei uns in Bornheim stattfand, haben wir bereits berichtet. Er wird nicht zuletzt wegen der zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten und wegen des deutsch-französischen Abends im Forum mit den zahlreich erschienenen Austauschfamilien, dem reichhaltigen Buffet und den zahlreichen Schüler-Vorführungen sowie der ausgelassenen Party im Anschluss in guter Erinnerung bleiben.

Mit Blick auf den neuen Austausch im Jahr 2016 möchten wir heute zurückblicken auf das, was die Austauschgruppe in der Woche des 15.-22. Mai in Frankreich erleben durfte und denjenigen, die Interesse an einer solchen interkulturellen Begegnung haben, ein wenig Vorgeschmack bieten auf das, was in 2016 auch für sie möglich sein kann.

Die deutsche Schülergruppe wurde am 15.Mai von allen französischen Familien, dem Direktor M. Chaillon sowie dem organisierenden Lehrerteam, bestehend aus Mme. Lererbourg, Mme. Jeanne und M. Auvray, herzlich im Collège in Troarn empfangen.

Mme. Jeanne, die Deutschlehrerin, hatte mit ihren Schülern eine aufwendige Ausstellung mit Fotos und Texten zum vorausgegangenen Aufenthalt in Bornheim erstellt und nach einer herzlichen Empfangsrede des Direktors gab es Brioche sowie der Jahreszeit entsprechend frische leckere Erdbeeren als Snack.

Die deutschen Schülerinnen und Schüler wurden im Anschluss von ihren Gasteltern ins Wochenende entführt und erlebten unterschiedliche gemeinsame Aktivitäten, die sie teilweise im Vorfeld selbstständig geplant hatten.

Am Montag, dem 18.5.2015, begann dann das offizielle Programm mit der obligatorischen Geschichtsstunde des charismatischen M. Auvray, der auch die ärgsten Geschichtsmuffel mit Interesse für die Ereignisse während der Landung der Alliierten in der Normandie 1944 erfüllen konnte. Diese auf Deutsch gehaltene Geschichtsstunde des französischen Geschichtslehrers diente der unmittelbaren Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Besichtigung der Landungsstrände unweit von Troarn sowie auf die Besichtigung der Militärfriedhöfe. Diese Besichtigung sollte am Dienstag, d.h. dem folgenden Tag, stattfinden.

Frau Gesellchen bekam an diesem Montag zudem Gelegenheit, in andere Deutschklassen der Schule zu gehen und Werbung für den Frankreichaustausch zu machen sowie mit kleinen Spielen und Dialogen zum Deutschreden anzuregen. Seit Jahren befindet sich in Frankreich die deutsche Sprache auf dem Rückzug, sodass es notwendig wird, verstärkt Werbung für das Fach zu machen und das Bewusstsein für die geschichtlich und kulturell gewachsene Verbindung zwischen Deutschen und Franzosen zu wecken. Durch verschiedene gezielte Werbungsmaßnahmen in Troarn und in Bornheim konnte in den vergangenen zwei Jahren sichergestellt werden, dass sich genügend Schüler und Schülerinnen auf beiden Seiten für den Austausch anmelden. Im letzten Jahr konnte so zum einen die Gesamtteilnehmerzahl auf 25 Schülerinnen und Schüler gesteigert werden und auf deutscher Seite musste sogar ein Losverfahren stattfinden, weil es zu viele Anmeldungen gab. Tant mieux!

Die deutschen Austauschschüler konnten an diesem ersten Montag zudem in der Schulkantine das frz. Essen kosten und im Anschluss den Nachmittag im nah gelegenen malerischen Cabourg am Meer verbringen, bei dem das Wetter mitspielte.

Der Dienstag, der ganz im Zeichen der Konfrontation mit der deutsch-französischen Geschichte und dem zweiten Weltkrieg stand, war der für viele deutsche Schülerinnen und Schüler sicherlich emotional packendste und auch anstrengendste Tag:

Im Cinéma circulaire, dem 360°-Kino in unmittelbarer Nähe der Plages du débarquement, tauchten die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe von Originalbildern und –tonaufnahmen in die Stimmung vor, während und nach der Landung der Alliierten ein. Nachmittags besichtigte die Schülergruppe dann den amerikanischen und den deutschen Soldatenfriedhof der Region – ein sehr bewegendes und bedrückendes Erlebnis! Die Schülerinnen und Schüler bekamen im Verlauf des Tages immer wieder Gelegenheit, ihre Eindrücke zu verbalisieren, Fragen zu stellen und das heutige Verhältnis von Deutschen und Franzosen vor dem Hintergrund dieser historischen „Feindschaft“ zu reflektieren. Einträge in das Reisetagebuch zeigen immer wieder, dass die deutschen Schülerinnen und Schüler diesen Tag als besonders einschneidend erleben und erst durch diesen Tag nachfühlen können, wie verhärtet die Fronten zwischen Deutschen und Franzosen zur Zeit des zweiten Weltkrieges waren.

Am Mittwoch, den 20.5.2015, widmete die Austauschgruppe ihre Aufmerksamkeit einer demgegenüber eher banalen, aber für die Landeskunde wichtigen Attraktion: der Käseproduktion in der Normandie: Die deutschen Schülerinnen und Schüler durften in der Käserei Graindorge für sie mehr oder weniger ungewohnte Geschmacksrichtungen von Käse, hierbei z.Bsp. Camembert, Neufchâtel und Livarot, probieren. Zuvor gab es eine Führung durch die Käserei mit Erklärungen zur Fabrikation, die die deutschen Französischlehrerinnen übersetzten.

Donnerstag, der 21. Mai, stand wieder im Zeichen einer gemeinsamen Unternehmung Deutscher und Franzosen: der Besichtigung des touristisch bekannten Mont-Saint-Michel.

Neben der Besichtigung des Mont mit seinen kleinen Gässchen, der Abtei, zahllosen Boutiquen, Cafés und Restaurants stand am Nachmittag die erstmals mit einem Führer organisierte Wattwanderung auf dem Programm: die Gruppe machte sich barfuß auf in die Bucht des Mont-Saint-Michel, die nur bei Ebbe und somit zu gewissen Zeiten sicher durchquert werden kann. Dabei durchquerten die Schülerinnen und Schüler unter großem Vergnügen und teilweise bis zur Hüfte im Wasser stehend Priele oder Abschnitte der Bucht, die Treibsand enthalten und in denen man sich unter Aufsicht des ortskundigen Führers unter großem Gekreische teilweise bis zum Bauch einsinken lassen konnte. Die Unternehmung war ähnlich wie der deutsch-französische Abend in Bornheim sehr bereichernd für die Gruppendynamik, da Deutsche und Franzosen in gemischten Gruppen Spaß zusammen hatten und sprachliche Hürden keine Rolle spielten.

Am Abend dieses letzten Tages zeigten sich die französischen Gastgeber nochmal von ihrer besten Seite, denn sie hatten eine Abschiedsparty organisiert.

Tags darauf, am 22.5.2015, hieß es dann erstmal wieder: Au revoir et à bientôt! und die ein- oder andere Abschiedsträne wurde vergossen.

Alles in allem war das Programm in Frankreich dieses Jahr wieder ein gelungener Mix aus Landeskunde, Geschichte und Kultur und wird so Manchem sicherlich auch weiter der Motivation für das Fremdsprachenlernen dienen.

Von uns deutschen Lehrerinnen erstmal noch ein GRAND MERCI an das organisierende Team in Troarn und viele Grüße aus dem Rheinland!!! Gros bisou!

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Gesellchen (organisierende Lehrerin des F-Austauschs 2014/2015)