Tage der religiösen Orientierung der EF und Q1 2020

„Mensch, wo bist du?“

Am Montag, dem 17.02.2020 trafen wir, 20 Schülerinnen und Schüler der evangelischen und katholischen Religionskurse der EF und Q1, uns nach der vierten Stunde mit Frau Remmers und Herrn Horne im Forum, um anschließend mit der Bahn über Koblenz nach Kaub zu fahren.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns in unserem Gemeinschaftsraum, um uns etwas besser kennen zu lernen. Nach einer Kennenlernrunde und zwei weiteren Spielen stiegen wir in unser erstes Thema „Carpe Diem – Ich und mein Leben“ ein, bei dem wir uns mit unseren Problemen und Dingen, die uns im Leben wichtig sind, beschäftigten. Nach dem Abendessen führten wir unsere Überlegungen kreativ mit einer Collage weiter. Den Rest des Abends ließen wir zusammen in unseren Zimmern ausklingen.

Der zweite Tag startete mit einem kleinen Warming-Up, bestehend aus einem Spiel. Anschließend fanden wir den Einstieg in unser zweites Thema „Hinter’m Horizont geht’s weiter – Tod, Sterben und danach?“. Hierbei beschäftigten wir uns mit unseren Vorstellungen, was nach dem Tod kommt und hielten diese Gedanken anschließend kreativ in einem Bild, Film, Text oder ähnlichem fest. Nach dem Mittagessen und einer anschließenden Pause starteten wir in die Vorbereitung des Oberstufengottesdienstes, der unter dem Leitgedanken „Mensch – wo bist du?“ stehen soll und führten dies bis zum Abendessen oft. Am Abend trafen wir uns dann noch einmal in unserem Gemeinschaftsraum, wo wir in zwei Teams bei einem Quizspiel gegeneinander antraten. Am Abend stand es uns dann frei, ob wir den Tag in unseren Zimmern oder beim Fußballschauen beenden wollten. 

Der nächste Morgen begann wieder mit dem Frühstück und nachdem alle ihre Zimmer geräumt hatten, fertigten wir Flyer und Plakate für unseren Gottesdienst an, um sie in der Schule auszuhängen. Nach einer abschließenden Reflexion, bei der wir die letzten Tage nochmal für uns bewerten und Kritik bzw. Lob aussprechen konnten, brachen wir zu einem kleinen Spaziergang auf, bevor wir nach dem Mittagessen alle zusammen nach Bornheim zurückfuhren.

Insgesamt waren die Tage der religiösen Orientierung eine gute Gelegenheit mal aus dem „45 Minuten Rahmen“ heraus zu kommen und über sich und sein Leben nachzudenken. Die ausgewählten Themen boten unterschiedlichste Möglichkeiten sich mit ihnen auseinander zu setzen, so kam jeder, ob kreativ oder nicht, auf seine Kosten. Auch die Tatsache, dass die Handys während der Einheiten in der „Handyzone“ abgelegt werden mussten, trug viel dazu bei, sich einfach mal etwas zu entspannen und nicht immer alle zwei Minuten darauf schauen zu müssen.

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02.03.2020, Meike Erz (Schülerin der Q1)