Archiv des Autors: Christof Ruhbaum

Internationale Kontakte: E-Mail-Austausch mit Schottland und La Réunion 

In Zeiten von Lockdowns, Reisebeschränkungen und Quarantäneregeln ist es schwierig, die in der Schule erlernten Fremdsprachen anzuwenden. Glücklicherweise gibt es jedoch die jahrzehntealte Möglichkeit der „Brieffreundschaft“, die heutzutage natürlich digital stattfindet: per E-Mail bzw. per social media. 

Über 50 Schüler*innen des Jg. 8, des Jg. 9 und der EF haben seit Herbst 2021 einen schottischen pen pal unserer Partnerschule Denny High in der Nähe von Stirling/ Schottland. Nach dem ersten Austausch von Steckbriefen und gegenseitigen letters of introduction, vermittelt durch die Lehrpersonen, liegt die Aufrechterhaltung des Kontakts nun bei den Schüler*innen.  

An Schüler*innen der Regenwald-Insel La Réunion, die im Indischen Ozean liegt, schreiben im Jg. 9 zur Zeit 12 Schüler*innen des AvH. Im Jg. 8 beginnen gerade 15 Schüler*innen den Austausch mit einem/r correspondant(e) auf Französisch. La Réunion ist, obwohl ca. 15 Flugstunden entfernt, ein französisches département und damit Teil der Europäischen Union. 

In beiden Sprachen haben die Schüler*innen des AvH die Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden, sich über den Alltag von Gleichaltrigen in einem anderen Land zu informieren und vielleicht sogar Freundschaften entstehen zu lassen. 

 

Wann wieder eine Schulfahrt ins Ausland stattfinden wird, um dem digitalen Kontakt ein persönliches Treffen folgen zu lassen, kann man momentan leider nicht konkret sagen, aber es ist zumindest unser fester Vorsatz für 2022! 

 Vera Ecks und Elvira Schmidt  

„Nathan der Weise“ im Schauspiel Köln

 


Am 10. Dezember hat der Deutsch-Leistungskurs der Q2 mit Herrn Ruhbaum die Inszenierung des Dramas „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing unter der Regie von Stefan Bachmann besucht.

In Lessings Humanitätsdrama wird die Koexistenz der drei monotheistischen Weltreligionen thematisiert und ein damit verbundener Konflikt hinsichtlich der religiösen und gesellschaftlichen Wertvorstellungen dargestellt. Dabei gilt das Drama als aufklärerisches Werk, da die Figur des Nathan zu Humanität und Toleranz auffordert, seine Mitmenschen zum Nachdenken bringt und somit zu besseren Menschen erzieht: Die politische Situation in Jerusalem im 12. Jahrhundert zur Zeit der Kreuzzüge ist angespannt. Die Vertreter der drei Religionen stehen sich gegenüber, unvereinbar in der Frage nach der „wahren Religion“.

Ausgesprochen radikal ist Bachmanns Inszenierung – brennende Palmen, eine Recha, die völlig verbrannt im Krankenhausbett liegt, und ein Al-Hafi, der für Finanzfragen aus einem Kühlschrank kommt…

                                 

In Bachmanns Inszenierung wird auf zum Teil absurde Art und Weise der Gleichheitsgedanke in den Fokus gestellt. Alle Menschen sind gleichwertig – egal, welcher Religion man angehört und welche Hautfarbe oder welches Geschlecht man hat, alle Menschen haben die gleichen Rechte. Am Ende bleibt offen, ob der Glaube nicht nur ein Prozess der Sozialisation ist – man glaubt das, was einem beigebracht wurde, nichts ist angeboren.

Bachmann versucht, auf die Konflikte und Probleme der heutigen Zeit aufmerksam zu machen, was ihm, wie ich finde, sehr  gelungen ist.

Ich persönlich empfehle diese Inszenierung auf jeden Fall weiter!

Nora Morshan

Weihnachtsschmuck „handmade“ – basteln mit alten Büchern

Nach den Herbstferien startete der Kurs „Bücher – einmal anders “ in der Mediothek, an dem fast 30 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis EF teilnahmen. Als Material dienten aussortierte Bücher der Mediothek, die nun zu neuem Leben erweckt werden wollten. Aus zurechtgeschnittenen Seiten dieser Bücher sollten Sterne entstehen.

Diese Aufgabe stellte sich am Anfang als gar nicht so leicht dar. Doch mit Geduld und Durchhaltevermögen entwickelten die Teilnehmer*innen ihre Fähigkeiten im exakten Falten.
Auch der Blick für den richtigen Zusammenbau der geometrischen Formen verbesserte sich.
So entstanden schon nach ein paar Wochen die ersten fertigen Objekte. Die Neugier nach weiteren Sternformen war geweckt und so bastelten wir noch achtzackige 3D- und Fröbelsterne.


Es entstanden diese wundervollen Ergebnisse, die die Schüler*innen voll Stolz mit nach Hause nehmen konnten.

 

Sylvia Eifinger

Kreativ und engagiert – Spendengelder in Höhe von 2.210 Euro für Opfer der Flutkatastrophe an Swist und Ahr

Nach den Sommerferien war die Not der Menschen durch die Hochwasserkatastrophe an der Ahr und in Nordrhein-Westfalen bei allen sehr präsent. Auch wir haben das Thema im katholischen Religionsunterricht angesprochen, verknüpft mit den ethischen Dimensionen der Bergpredigt. Und schnell entwickelte sich aus der Diskussion um einen biblischen Text konkretes Handeln: wie können wir uns solidarisch zeigen und den notleidenden Menschen helfen? Und viele wurden aktiv u.a. damit,

– Kuchen zu backen und zu verkaufen,
– Gartenarbeit gegen eine freiwillige Spende anzubieten,
– einen Garagenflohmarkt zu organisieren,
– Muffins und Waffeln zu backen und mit dem Bollerwagen im Dorf zu verteilen
   (vielleicht spenden einige?),
– den Erlös der Nachhilfestunde einzubringen…

Viele Jungen und Mädchen von den fünften Klassen bis hin zur Einführungsstufe der Oberstufe des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums haben sich kreativ und mit großem Eifer beteiligt – und schon am ersten Sommer-Wochenende in Bornheim haben die Sechstklässler mit selbstgebackenen Muffins viel Geld eingesammelt und sehr viel Lob für ihr Engagement bekommen. Über den Spätsommer und Herbst sind nun insgesamt
2.210 Euro zusammengekommen: Eine großartige Leistung, auf die alle Beteiligten sehr stolz sein können.

 

Und die Beteiligten hatten auch früh entschieden, für wen konkret sie die Hilfe organisieren wollen und sich für die Swistbach-Grundschule und eine Dernauer Familie entschieden: die Swistbachgrundschule, weil manche Schülerinnen und Schüler selber diese Grundschule besucht hatten. Die Familie an der Ahr wurde von den Oberstufenschüler*innen vorgeschlagen, da gleich zwei Familienangehörige in der Flut ums Leben kamen und die Familie sämtliches Hab und Gut verloren hatte.

 

Rechtzeitig zum ersten Advent konnten wir die Spendengelder von insgesamt 2.210 Euro überweisen. Und den Empfängern konnten wir so hoffentlich das Gefühl vermitteln, in ihrer Not nicht alleine zu sein.  

 

 

Ich bin berührt und finde es toll, wie kreativ und engagiert Ihr Euch an dieser Aktion beteiligt habt. Dafür mein großer Dank an Euch alle für dieses persönliche Engagement in Eurer Freizeit – Ihr habt ein großartiges solidarisches Zeichen gesetzt!

 

Euch und uns allen einen frohen dritten Advent

 

wünscht

I. Hansen

 

Paten und Streitschlichter in Bad Honnef

Vom 22. bis zum 24. November fand die Klassenfahrt der 5er und der internationalen Klasse in Bad Honnef statt, einen Tag später kamen wir, die Streitschlichter*innen und Pat*innen, dazu. Nach dem Testen sind wir gemeinsam mit Frau Küsgen und Frau von Twickel zur Jugendherberge gefahren. Dort haben wir unsere Streitschlichterausbildung fortgesetzt.

Als erstes ging es um Emotionen und deren Eigenschaften, die wir vor allem in einem Pantomimespiel versucht haben zu erkennen, aber auch durch Karten, auf denen angenehme und unangenehmere Gefühle abgebildet waren. Wir ordneten diese unseren jetzigen Gefühlen zu: Meistens wurden Motivation und Freude genannt. Danach beschäftigen wir uns mit Plakaten zum Thema ,,Ideale Helfer*innen“ (siehe Bild). 


Damit auch wir untereinander besser als Team funktionieren und uns besser kennenlernen, begaben wir uns gemeinsam in den Wald und bauten in insgesamt vier Gruppen aus Stöcken, Blättern und anderen Fundstücken möglichst hohe Türme. Wir blieben auch danach noch im Wald und befassten uns mit einer Aufgabe, die unser gegenseitiges Vertrauen fördern sollte. Danach ging es für uns zum Mittagessen. Später kümmerten wir uns noch um eventuelle neue Projekte und PR-Aktionen für uns, da noch nicht alle am AvH über die Arbeit des SuP-Teams Bescheid wissen.

Nachdem unser Unterricht für den Tag vorbei war, verbrachten wir viel Zeit mit unseren Patenklassen, ein Teil davon waren Nachtwanderungen, Spieleabende und das ersehnte Fußballturnier. Nach dem Abendprogramm gingen die Fünftklässer*innen und die Schüler*innen der internationalen Klasse ins Bett, während wir bis zur Nachtruhe noch gemeinsam den Abend ausklingen ließen. Am nächsten Morgen aßen wir Frühstück, räumten unsere Zimmer fertig auf und bei Bedarf halfen wir unseren Patenklassen beim Ordnung-Schaffen. 

Während der zwei Tage in Bad Honnef haben wir uns besser kennengelernt, Vertrauen zueinander aufgebaut und sind zu einem richtigen Team zusammengewachsen.

 

Für das SuP-Team: Nina Schöneberg, Darja Beregovaya, Janina Grube

Herzlich willkommen am AvH! Die neuen Referendar*innen stellen sich vor …

Hallo zusammen,
mein Name ist Pascal Berkle und ich freue mich, euch in den nächsten 18 Monaten in den Fächern Deutsch und Chemie zu begleiten.

 

 

Hallo zusammen!
Mein Name ist Michel Heße und ich bin für die nächsten anderthalb Jahre mit den Fächern Mathematik und Informatik als Referendar hier.
Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit!

 

Hallo!
Ich bin Lukas Kümpel und bin Referendar für die Fächer Mathe und Physik. Auf schöne anderthalb Jahre AvH!

 

 


Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Eltern,
ich bin Adeline Auinger. Mit den Fächern Englisch und Philosophie starte ich mit Vorfreude auf die Schulpraxis ins Referendariat.

 

 

Hey,
mein Name ist Kayvan Alibazi und ich bin einer der neuen Referendare am AvH. Meine Fächer sind Englisch und Sozialwissenschaften und ich freue mich sehr für die nächsten 18 Monate Teil dieser Schule sein zu dürfen.

Autorenlesung zu „Käpt‘n Book“

Auch dieses Jahr war das AvH wieder mit einer Lesung beim Rheinischen Lesefest vertreten. Die ausgewählte Autorin war Frau Antje Leser mit ihrem Jugendroman „Luftschlösser sind schwer zu knacken“.

Ihr Roman handelt von Jugendkriminalität, Clanzugehörigkeit, Menschenhandel und
ist keine „leichte Kost“. Frau Leser bereitete ihre Zuhörer auf die Erzählung vor, indem sie zuerst von ihren intensiven Recherchen berichtete. Diese waren für sie der Auslöser, zu dieser Thematik ein Buch zu schreiben.

Die Veranstaltung bezeichneten sie und ihr Kollege Herr Müller-Baggen als „szenische Lesung“.
Sie lasen abwechselnd vor, wobei die Autorin die Perspektive der Protagonistin übernahm und Herr Müller-Baggen den Part des späteren Freundes.
Verschiedene Kapitel des Buches trugen sie vor, die fehlenden Passagen ergänzte Frau Leser durch eine kurze Zusammenfassung der Handlung.

Alle Klassen der Jahrgangsstufe 8 waren der Einladung gefolgt und durften über eine Stunde dem abwechslungsreichen Vortrag der beiden folgen. Am Schluss bot sich den Schülerinnen und Schülern noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ein Autogramm zu erhalten.

Sylvia Eifinger

Alex ist Wechselwirkung – nach der Premiere ist vor der Premiere

Am 19. Juni konnte der Literaturkurs der Q1 sein Stück „Alex ist Wechselwirkung – Humboldt-Variationen“ im Forum des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums auf großer Bühne und vor großartigem Publikum uraufführen.

–Das Video ist leider vorübergehend nicht verfügbar.–

Mein Dank gilt an dieser Stelle vor allem dem gesamten Literaturkurs der Q1, Ron Ehrlich und Lennard Reiz, die uns technisch perfekt mit Ton und Licht versorgt haben, den Hausmeistern, die uns freundlich und zuverlässig in allen Belangen unterstützt haben, dem Publikum, das die Aufführung konzentriert verfolgt und im Anschluss lang und laut applaudiert hat, insbesondere Frau Daamen, die den Abend mit freundlichen Worten und Wein krönend abgerundet hat, Mariam Al-Haj-Mustafa, Anna Bauer, Timo Bialas und Lloyd Zantow aus der Q1, die sich um Abendkasse und Getränkeverkauf gekümmert haben, und zuletzt auch dem Wetter, das uns ausgerechnet an diesem Abend ein paar Wolken schenkte!

Vielen Dank für eine tolle Premiere!

 

Christof Ruhbaum, Kursleitung

 

 

Theater am AvH

„Alex ist Wechselwirkung“ – Humboldt Variationen

Eine Aufführung des Literaturkurses der Q1 des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums Bornheim

Wir, der Literaturkurs der Q1, haben über das diesjährige Schuljahr, unter der Leitung von Herrn Ruhbaum, unser eigenes Theaterstück „Alex ist Wechselwirkung“ entworfen, welches wir am Mittwoch, 19.06.2019, um 20:30 Uhr im Forum des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums uraufführen werden. 

Unser Kurs erhielt Anfang des Schuljahres den Auftrag, im Rahmen der Jubiläumsfeier zu Humboldts 250. Geburtstag ein Stück oder eine Szenencollage über den Naturforscher und Namensgeber unserer Schule zu gestalten. Dabei orientierten wir uns vor allem an seinen Tagebüchern, d.h. wir lasen verschiedene Ausschnitte, kürzten diese und entwickelten – mit einigem Improvisationstalent – passende Szenen. Außerdem erhielten wir die Vorgabe, mit möglichst wenigen Requisiten zu arbeiten. Herausgekommen sind verschiedene Umsetzungen zu Alexander von Humboldts Leben und Wirken in unterschiedlichsten Darbietungsformen zwischen Bewegungstheater, Pantomime, Sketch und Poetry-Slam.

Wir laden Sie und Euch herzlich dazu ein, einen schönen Abend mit uns zu verbringen. Karten können voraussichtlich ab dem 05.06.2019 (gegen einen Preis von 3€) im Forum erworben werden.

Der Literaturkurs der Q1 freut sich auf Sie/Euch!

23.05.2019, Luca Schmitz – für den Literaturkurs der Q1

Kriminalhörspiele der Q2

„Breaking Sad“ von und mit Christian Buttgereit, Miriam Ertekin, Nele Heiderich, Sophie Lisson, Sophia Junker, Lucian Lucassen, Matthias Oellrich, Naomi Schormann und Simon Schumacher

Ein schauriger Schrei durchdringt die Nacht. Wie von ihm angezogen setzt sich erst eine kleine, dann eine immer größer werdende Gruppe von Studenten des Berliner Nachtlebens in Bewegung.

Gelingt es Paul, Anna und Niklas den mysteriösen Todesfall an ihrem ehemaligen Mitschüler aufzudecken? Schnell müssen die Freunde feststellen, dass sie an ihre Grenzen stoßen. Ein übermächtiger Gegenspieler scheint seine Finger im Spiel zu haben. Als dann auch noch Annas Freund verschwindet, scheint eine schleichende Tragödie unabwendbar.

Dieses Hörspiel entstand im Projektkurs „Kriminalhörspiel“ unter der Leitung von Herrn Ruhbaum.

Lucian Lucassen