Archiv des Autors: Christof Ruhbaum

Grundkurse bauen Insektenhotels

Die Biologie-Grundkurse der Q1 haben sich unter der Leitung von Frau Rami im Rahmen des Halbjahresthemas „Ökologie“ mit Artenschutz beschäftigt. So kamen wir zu der Entscheidung, selber aktiv einen Beitrag zur Arterhaltung zu leisten, indem wir uns für den Bau von Insektenhotels entschieden. Wir hatten bei dieser Aktion nicht nur eine Menge Spaß, sondern haben die Artenvielfalt in unserer Schulumgebung gesichert und für einen zukünftigen vielfältigen Insektenbestand gesorgt. Dabei ist der Bau eines solchen Hotels keineswegs leicht: Eine lange und gut durchdachte Vorbereitung lag diesem Projekt zugrunde.
Welche Materialen sollen wir nutzen? Wo bekommen wir diese her? Und – wie gehen wir damit um, damit sich alle Insekten dort wohlfühlen? Welche Ansprüche stellen Wildbienen und andere Insekten an die Hotels?

Für unser eingespieltes Kursteam natürlich kein Problem. Nachdem alle Materialen zusammengesucht worden waren, begann auch schon das Bauen, Schrauben, Sägen, Hämmern, Schleifen. In konzentrierter Teamarbeit sind wir dann zu vielfältigen und schönen Ergebnissen gekommen, die man bald auf dem Schulgelände bestaunen kann. Zusammen mit unserer Wildblumenwiese ist das Projekt ein voller Erfolg.

 

Maja Strobel, Karl Kiefer, Jonah Koch

Jeder Cent zählt!

Weltweit fliehen gerade über 84 Millionen Menschen aus ihrer Heimat, davon allein 5 Millionen Menschen aus der Ukraine. Deshalb kam ein Klassenkamerad von uns, also der 5c, auf die Idee, in den Straßen Bornheims und den umliegenden Orten Spenden für die Ukraine zu sammeln. Also beschlossen wir einstimmig, diese Idee umzusetzen. Schon nach wenigen Tagen hatten wir mehrere hundert Euros. Wir sammelten fleißig weiter und bekamen € 1350,75 zusammen. Wir waren sehr stolz auf den Betrag und beschlossen, das Geld an die UNO-Flüchtlingshilfe zu spenden.

Am 26.4.22 kam ein Mitarbeiter der UNO-Flüchtlingshilfe und überreichte uns eine Spendenurkunde. Zugleich war ein Mann von der Presse da, machte ein Foto und schrieb sich Sachen für einen Zeitungsbericht auf. Der Mann von der Flüchtlingshilfe erzählte uns, dass man von dem gesammelten Geld vier Familienzelte kaufen könnte. Außerdem betonte er, dass „jeder Cent zählt“, den wir gesammelt haben. Eine Geschichte, die er uns erzählte, handelte von einem Jungen, der sich sehr über eine Bastmatte gefreut hatte, die er gerade bekommen hatte. Diese Matte kostet für uns nicht viel, doch für den Jungen war es ein Schatz. Wir würden uns freuen, wenn ihr diese Aktion als Vorbild nehmt und auch etwas spendet.

Klasse 5c

Englische Sprachkenntnisse auf höchstem Niveau


Seit dem letzten Jahr bietet unsere Schule in Zusammenarbeit mit der Universität Cambridge und der School of English in Köln den Schüler*innen der Q1 einen Vorbereitungskurs auf ein international renommiertes Sprachzertifikat an.
Das Cambridge-Zertifikat CAE (C1) berechtigt zum Studium an Universitäten in Großbritannien und anderen englischsprachigen Ländern und wird weltweit von zahlreichen Unternehmen als Nachweis von exzellenten Englischkenntnissen anerkannt. Es ist außerdem eine Zusatzqualifikation, die über das im Abitur bescheinigte Kompetenzniveau hinausgeht.
In diesem ersten Durchlauf haben sich Daniel Lingnau und Luc Naumann nach einer engagierten Vorbereitungsphase den anspruchsvollen schriftlichen und mündlichen Prüfungen gestellt und mit herausragenden Leistungen bestanden.
Congratulations and hats off to both of you!!!
Zurzeit findet bereits der nächste Vorbereitungskurs statt, an dem wieder hochmotivierte und sprachbegeisterte Schüler*innen unserer Schule teilnehmen, um die kommenden Prüfungen im Winter 2022 anzusteuern.

Für die Fachschaft Englisch
Daniela Glohr

 

 

 

 

Wettbewerbsmarathon beendet!

Für viele Schüler*innen unserer Schule hieß es in den beiden letzten Märzwochen dreimal zu einem Wettbewerb anzutreten: Den Anfang machte am 17.03. der Känguru-Wettbewerb der Mathematik mit fast 600 Teilnehmer*innen. Vom 23.3. bis zum 31.3. lief der Pangea-Wettbewerb der Mathematik, an dem ca. 120 Schüler*innen der Stufen 5 bis EF teilnahmen. Und schließlich stellte der Jugendwettbewerb Informatik eine Herausforderung für fast 300 Informatikschüler*innen der Stufen 6 (siehe Foto), 7 und 9 bisQ2 sowie einige Freiwillige aus den Stufen 5 und 8 dar. Besonders gefreut hat es uns dabei, dass wir bei allen drei Wettbewerben auch den Schüler*innen im Distanzunterricht eine Teilnahme ermöglichen konnten. 

Jetzt warten wir gespannt auf die Ergebnisse und die weiteren Runden des Pangea- und des Jugendwettbewerbs.

S.Mutschke, Wettbewerbskoordinatorin am AvH

Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb des Telc-Sprachzertifikats!

Am 02.10.2021 haben wir, d.h. sieben Schüler*innen der Q1/Q2, die Prüfung für das Telc-Sprachzertifikat (The European Language Certificates) in Spanisch auf dem Niveau A2/B1 absolviert. 

Wir haben uns seit dem Schuljahr 2020/21 im Rahmen einer AG in der Mittagspause auf den Erwerb des Telc-Sprachzertifikats vorbereitet.

Am Tag der Prüfung, die wir an der Volkshochschule Köln abgelegt haben, verlief alles sehr angenehm. Wir wurden im Voraus informiert, wer zu welcher Zeit und mit wem zusammen geprüft werde, und die Prüfer waren sehr freundlich und zuvorkommend. Es war ein angenehmer Tag: Wir konnten in der Pause zwischen schriftlicher und mündlicher Prüfung in Köln essen und bummeln, da die Volkshochschule sehr zentral liegt.

Wir haben alle die Prüfung auf dem Niveau B1 mit „gut“ (sechs Schüler*innen) und „sehr gut“ (eine Schülerin) bestanden und somit ein Sprachdiplom erworben, das von zahlreichen Hochschulen, internationalen Wirtschaftsunternehmen und Arbeitgebern anerkannt wird.

Defne Seyhan

¡Enhorabuena! de nuestra parte

K.Wollny y N.Weidlich

Herzlich willkommen am AvH!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Schulgemeinde,

mein Name ist Claudia Bonerz und ich unterrichte seit 1998 die Fächer Mathematik, Physik und Informatik.

Gemeinsam mit meiner Familie wohne ich in Bornheim. In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie, gehe Wandern und arbeite in unserem Garten.

 

Nachdem ich an Gymnasien in Koblenz und Wesseling gearbeitet habe, freue ich mich nun darauf, Euch unterrichten und Teil Eurer Schulgemeinschaft werden zu dürfen.

Internationale Kontakte: E-Mail-Austausch mit Schottland und La Réunion 

In Zeiten von Lockdowns, Reisebeschränkungen und Quarantäneregeln ist es schwierig, die in der Schule erlernten Fremdsprachen anzuwenden. Glücklicherweise gibt es jedoch die jahrzehntealte Möglichkeit der „Brieffreundschaft“, die heutzutage natürlich digital stattfindet: per E-Mail bzw. per social media. 

Über 50 Schüler*innen des Jg. 8, des Jg. 9 und der EF haben seit Herbst 2021 einen schottischen pen pal unserer Partnerschule Denny High in der Nähe von Stirling/ Schottland. Nach dem ersten Austausch von Steckbriefen und gegenseitigen letters of introduction, vermittelt durch die Lehrpersonen, liegt die Aufrechterhaltung des Kontakts nun bei den Schüler*innen.  

An Schüler*innen der Regenwald-Insel La Réunion, die im Indischen Ozean liegt, schreiben im Jg. 9 zur Zeit 12 Schüler*innen des AvH. Im Jg. 8 beginnen gerade 15 Schüler*innen den Austausch mit einem/r correspondant(e) auf Französisch. La Réunion ist, obwohl ca. 15 Flugstunden entfernt, ein französisches département und damit Teil der Europäischen Union. 

In beiden Sprachen haben die Schüler*innen des AvH die Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden, sich über den Alltag von Gleichaltrigen in einem anderen Land zu informieren und vielleicht sogar Freundschaften entstehen zu lassen. 

 

Wann wieder eine Schulfahrt ins Ausland stattfinden wird, um dem digitalen Kontakt ein persönliches Treffen folgen zu lassen, kann man momentan leider nicht konkret sagen, aber es ist zumindest unser fester Vorsatz für 2022! 

 Vera Ecks und Elvira Schmidt  

„Nathan der Weise“ im Schauspiel Köln

 


Am 10. Dezember hat der Deutsch-Leistungskurs der Q2 mit Herrn Ruhbaum die Inszenierung des Dramas „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing unter der Regie von Stefan Bachmann besucht.

In Lessings Humanitätsdrama wird die Koexistenz der drei monotheistischen Weltreligionen thematisiert und ein damit verbundener Konflikt hinsichtlich der religiösen und gesellschaftlichen Wertvorstellungen dargestellt. Dabei gilt das Drama als aufklärerisches Werk, da die Figur des Nathan zu Humanität und Toleranz auffordert, seine Mitmenschen zum Nachdenken bringt und somit zu besseren Menschen erzieht: Die politische Situation in Jerusalem im 12. Jahrhundert zur Zeit der Kreuzzüge ist angespannt. Die Vertreter der drei Religionen stehen sich gegenüber, unvereinbar in der Frage nach der „wahren Religion“.

Ausgesprochen radikal ist Bachmanns Inszenierung – brennende Palmen, eine Recha, die völlig verbrannt im Krankenhausbett liegt, und ein Al-Hafi, der für Finanzfragen aus einem Kühlschrank kommt…

                                 

In Bachmanns Inszenierung wird auf zum Teil absurde Art und Weise der Gleichheitsgedanke in den Fokus gestellt. Alle Menschen sind gleichwertig – egal, welcher Religion man angehört und welche Hautfarbe oder welches Geschlecht man hat, alle Menschen haben die gleichen Rechte. Am Ende bleibt offen, ob der Glaube nicht nur ein Prozess der Sozialisation ist – man glaubt das, was einem beigebracht wurde, nichts ist angeboren.

Bachmann versucht, auf die Konflikte und Probleme der heutigen Zeit aufmerksam zu machen, was ihm, wie ich finde, sehr  gelungen ist.

Ich persönlich empfehle diese Inszenierung auf jeden Fall weiter!

Nora Morshan

Weihnachtsschmuck „handmade“ – basteln mit alten Büchern

Nach den Herbstferien startete der Kurs „Bücher – einmal anders “ in der Mediothek, an dem fast 30 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis EF teilnahmen. Als Material dienten aussortierte Bücher der Mediothek, die nun zu neuem Leben erweckt werden wollten. Aus zurechtgeschnittenen Seiten dieser Bücher sollten Sterne entstehen.

Diese Aufgabe stellte sich am Anfang als gar nicht so leicht dar. Doch mit Geduld und Durchhaltevermögen entwickelten die Teilnehmer*innen ihre Fähigkeiten im exakten Falten.
Auch der Blick für den richtigen Zusammenbau der geometrischen Formen verbesserte sich.
So entstanden schon nach ein paar Wochen die ersten fertigen Objekte. Die Neugier nach weiteren Sternformen war geweckt und so bastelten wir noch achtzackige 3D- und Fröbelsterne.


Es entstanden diese wundervollen Ergebnisse, die die Schüler*innen voll Stolz mit nach Hause nehmen konnten.

 

Sylvia Eifinger

Kreativ und engagiert – Spendengelder in Höhe von 2.210 Euro für Opfer der Flutkatastrophe an Swist und Ahr

Nach den Sommerferien war die Not der Menschen durch die Hochwasserkatastrophe an der Ahr und in Nordrhein-Westfalen bei allen sehr präsent. Auch wir haben das Thema im katholischen Religionsunterricht angesprochen, verknüpft mit den ethischen Dimensionen der Bergpredigt. Und schnell entwickelte sich aus der Diskussion um einen biblischen Text konkretes Handeln: wie können wir uns solidarisch zeigen und den notleidenden Menschen helfen? Und viele wurden aktiv u.a. damit,

– Kuchen zu backen und zu verkaufen,
– Gartenarbeit gegen eine freiwillige Spende anzubieten,
– einen Garagenflohmarkt zu organisieren,
– Muffins und Waffeln zu backen und mit dem Bollerwagen im Dorf zu verteilen
   (vielleicht spenden einige?),
– den Erlös der Nachhilfestunde einzubringen…

Viele Jungen und Mädchen von den fünften Klassen bis hin zur Einführungsstufe der Oberstufe des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums haben sich kreativ und mit großem Eifer beteiligt – und schon am ersten Sommer-Wochenende in Bornheim haben die Sechstklässler mit selbstgebackenen Muffins viel Geld eingesammelt und sehr viel Lob für ihr Engagement bekommen. Über den Spätsommer und Herbst sind nun insgesamt
2.210 Euro zusammengekommen: Eine großartige Leistung, auf die alle Beteiligten sehr stolz sein können.

 

Und die Beteiligten hatten auch früh entschieden, für wen konkret sie die Hilfe organisieren wollen und sich für die Swistbach-Grundschule und eine Dernauer Familie entschieden: die Swistbachgrundschule, weil manche Schülerinnen und Schüler selber diese Grundschule besucht hatten. Die Familie an der Ahr wurde von den Oberstufenschüler*innen vorgeschlagen, da gleich zwei Familienangehörige in der Flut ums Leben kamen und die Familie sämtliches Hab und Gut verloren hatte.

 

Rechtzeitig zum ersten Advent konnten wir die Spendengelder von insgesamt 2.210 Euro überweisen. Und den Empfängern konnten wir so hoffentlich das Gefühl vermitteln, in ihrer Not nicht alleine zu sein.  

 

 

Ich bin berührt und finde es toll, wie kreativ und engagiert Ihr Euch an dieser Aktion beteiligt habt. Dafür mein großer Dank an Euch alle für dieses persönliche Engagement in Eurer Freizeit – Ihr habt ein großartiges solidarisches Zeichen gesetzt!

 

Euch und uns allen einen frohen dritten Advent

 

wünscht

I. Hansen