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Kultur, Sonne, Strand

Kursfahrt der Spanisch Grundkurse nach Bilbao

Kultur, Sonne, Strand? – Das Alles gehörte zu unserer Fahrt nach Bilbao vom 26. bis zum 30. Juni.
Bilbao liegt im Baskenland, im Norden von Spanien am Atlantik. Das Baskenland ist bekannt für seine eigene Sprache, dem Baskischen (euskera), dessen Ursprung bis heute nicht geklärt ist.Spanien-Gruppe

Am Flughafen Bilbao erwartete uns schon die erste Herausforderung: Ein Busticket auf Spanisch kaufen, relativ einfach im Vergleich zur Stadt-Rallye (dazu später).

Untergebracht waren wir in einem Hostel mit Aufenthaltsraum und Küche, welches in Laufdistanz zur Innenstadt lag.  Der erste Tag entwickelte sich zu einem kleinen Abenteuer. Nach der Fahrt mit der Bergbahn (furnicular) zum Aussichtspunkt Mirador de Artxanda, entschieden Frau Wollny und Frau Weidlich den Berg zu Fuß abzusteigen. Kurze Zeit später fanden wir uns auf einem steileren, ziemlich abenteuerlichen Feldweg wieder. Nachdem diese Herausforderung bewältigt worden war, schauten wir uns das Deutschlandspiel (EM) in einer deutschen Kneipe an.

Ein besonderes Ereignis am nächsten Tag war die Besichtigung der Puente colgante, einer 60 Meter hohe Hängebrücke direkt am Atlantik. Anschließend spazierten wir am Meer entlang und hatten die Möglichkeit typisch spanisches Essen zu probieren und die spanische Sonne am Strand von Bilbao zu genießen. Am Nachmittag besichtigten wir die Altstadt und hörten zu diversen Sehenswürdigkeiten Referate von Mitschülern.

Ein weiteres HighSpanien-Puppylight war der Besuch des Guggenheim-Museums, eines von drei Guggenheim-Museen auf der ganzen der Welt. Die dort ausgestellte moderne Kunst, Andy Warhols Ausstellung Shadows und Louise Bourgeois’ Installationen wurden uns von einer englisch sprechenden Führerin gezeigt und erklärt.
Nach dem Museumsbesuch übergaben uns Frau Wollny und Frau Weidlich acht Aufgaben, die wir in einer Stadt-Rallye lösen mussten. Bei dieser kam es darauf an, möglichst viel Spanisch zu sprechen, um in Kontakt mit den Spaniern zu treten. Die Aufgaben waren aber keine klassischen Rallye-Aufgaben, sondern kreativer und herausfordernder. Man musste zum Beispiel ein spanisches Gedicht schreiben, in dem bestimmte spanische Wörter vorkamen, dieses auf einem öffentlichen Platz aufsagen und sich dabei filmen. Eine weitere Aufgabe war, ein Selfie mit so vielen Spaniern wie möglich zu machen. Die aufregendste Aufgabe war, einen Einheimischen anzusprechen, um sich einen bestimmten Satz auf Baskisch sagen zu lassen und diesen einwandfrei nachzusprechen. Deutlich schwerer, als es sich anhört!

An unserem letzten Tag besuchten wir die europäische Kulturhauptstadt 2016, San Sebastián. Dort hatten wir die Möglichkeit in kleinen Gruppen die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Der gemeinsame Besuch einer Pinxtos-Bar (Tapas-Bar) rundete die gesamte Fahrt ab. Zusammen mit Frau Weidlich und Frau Wollny hatten wir eine schöne, lehrreiche und dennoch entspannte Zeit in Bilbao.

AUTOR (Schüler/in der EF)

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Romfahrt der Latein-Abschlussklassen (EF)

Fabulae itineris Romani

Gruppenfoto

Tag für Tag haben die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr ihr letztes Jahr Lateinunterricht hatten, ihre Erlebnisse in der „ewigen Stadt“ dokumentiert. Auf diese Weise entstand der folgende, anschauliche Bericht über die Romfahrt 2016:

Tag 1: Anreise

Die Gruppe von Romfahrern der Lateinkurse der EF trifft sich um 10 Uhr am Köln-Bonner-Flughafen und gleich sorgt eines für Furore: Herr Rebschloes auffälliges Reiseoutfit inklusive Safari-Hut. Er kommentiert zur Selbstverteidigung: „Entscheidend ist nicht das Aussehen, sondern der Wiedererkennungswert.“

Gleichzeitig fällt auf, dass die zweite, die hauptverantwortliche Lehr- und Aufsichtsperson, Frau Küsgen, noch fehlt. Sie ist nämlich mit der deutschen Bahn gefahren – oder hat es versucht und wurde irgendwo auf halber Strecke stehen gelassen. Nach spätem Check-In will Germanwings sie dann auch in Köln stehen lassen. Irgendwie schafft sie es aber dann in den Flieger.

Der Pilot versichert uns, dass es eine gute Zeit sei, um aufzubrechen, wenn man die Wetterlage Kölns und die südlich der Alpen vergleiche. Groß ist dann auch der Hitzeschock, als wir nach einem problemlosen Flug in Rom landen. Die Rettung in der glühenden Not: ein klimatisierter Bus, der uns zum Bungalowpark fährt. Oder fahren soll: Er ist noch nicht da. Stets dem Safarihut folgend kommen alle dennoch gut gelaunt am Campingplatz „Roma“ an und richten sich ein. Es wird eingekauft und gegessen. Über die Sinnhaftigkeit mancher Einkäufe lässt sich streiten, wobei insbesondere der Einkauf von 6 Litern blauer Fanta komplett berechtigt ist! Weil sie blau ist! Eine Abkühlung im Pool ist nun dringend notwendig. Später wird Fußball geschaut oder man amüsiert sich auf der Veranda.

Sebastian Stracke & Simon vor der Wülbecke

 Tag 2: Via Appia

Der Tag beginnt mit dem Klingeln des „normalen“ Weckers (wie zur Schulzeit), um pünktlich zum verspäteten Bus zu kommen. Diese Fahrt zeigt uns, dass Italiener keine Verkehrsregeln kennen. Außerdem haben wir das Glück, nicht beklaut zu werden. Auf der Via Appia gibt es viele Steine. Es benötigt viel Vorstellungskraft, dort die Römer wandeln zu sehen. Nach vielen Kilometern und einigen Nahtoderfahrungen, kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen: Die Wasserschlacht am Trinkbrunnen bringt Abkühlung und eine gelungene Abwechslung. Jeder gegen jeden – die Lehrer werden nicht geschont.

Das Mittagessen (in einem Lokal) ist mäßig. Nach der Pause kommen wir leider nicht in die Katakomben, die sonntags geschlossen haben. Wir ersetzen den Programmpunkt durch eine frühe Heimfahrt und einen Besuch am Pool.

Insgesamt ist der Tag ein voller Erfolg, voll neuer Erkenntnisse und Freude über das 3:0 der Deutschen gegen die Slowakei (Fußball-EM). Eine spontane Stand-Up-Comedy-Darbietung von Laurence Schubert bei der Übersetzung einer lateinischen Textpassage bietet ein weiteres lustiges Highlight des Tages.

Christina Kotte, Hannah Linnemann, Lena Müller und Ragne Kuhlow

Tag 3: Kolosseum und Pyramide

KolosseumHeute sollte es zum Kolosseum und zu den Caracalla-Thermen. Um 8 Uhr morgens geht es los; zunächst warten wir gefühlte drei Stunden an der Bushaltestelle. Nachdem wir unser gewünschtes Ziel, das Kolosseum erreicht haben, schaffen wir es dank Herrn Rebschloes bezaubernden Charmes sofort hinein. In diesem beeindruckenden Gebilde müssen wir wieder eine Rally-Aufgabe lösen, wozu wir uns in Kleingruppen aufteilen. Unsere Aufgabe erfordert ein gewisses Maß an Kreativität (- es muss ein Gedicht vorgetragen und auf Video aufgenommen werden -) und da wir uns an diesem Tag besonders inspiriert fühlen, beschließen wir unsere internationalen Beziehungen aufzufrischen und bitten einen Koreaner, uns unser Gedicht vorzulesen. Der kam dem Auftrag mit Spaß nach. Im Gegenzug bewerten wir das Essensplakat der Koreaner.

Nach dem Aufenthalt im Kolosseum wollen wir die Thermen besuchen. Da die Lehrer aber zu unserem Leidwesen aus unergründlicher Ursache auf „große Umwege“ stehen, dürfen wir erstmal zehn Kilometer durch Innenstadt die laufen, nur um dann festzustellen, dass die Thermen überhaupt nicht offen sind… Das führt vor allem dazu, dass die Toiletten dort nicht zur Verfügung stehen. Es wären aber nicht Frau Küsgen und Herr Rebschloe, wenn sie nicht eine alternative Route parat hätten. Nachdem wir also eine ägyptische Pyramide und eine Kirche mit Märtyrerbildern besucht haben (etwa weitere zehn Kilometer und mehrere abgestorbene Füße später), kommen wir endlich zurück zum Campingplatz. Dass wir sofort im Pool liegen, kann man sich denken, denn es ist sehr heiß.

Charlotte Offermann, Franziska Arenz, Lena Schmitz und Lena-Sofie Mayer

 Tag 4: Vatikanische Museen

Nach kurzer Nacht stehen wir um 5.30 Uhr auf. Ja, 5.30 Uhr!!! Nach einer warmen Dusche Vatikanischen Museum auf. Einige holen verlorenen Schlaf im Bus und in der Warteschlange vor dem Vatikanischen Museum nach. Nach einer Wartezeit von etwa drei Stunden haben wir die Möglichkeit, das Vatikanische Museum zu betreten.

Bei der Sicherheitskontrolle tobt das Sicherheitspersonal sich ordentlich aus. Danach lassen wir uns durch die Gänge des Gebäudes schieben und betrachten die Kunstwerke. Das Highlight des Rundgangs ist sicherlich die Sixtinische Kapelle mit dem Altargemälde von Michelangelo. Nachdem wir das Museum verlassen haben, gehen wir zum Piazza Navona. Auf dem Weg gibt’s eine Pizza und nach kurzer Anwesenheitskontrolle an der Piazza Navona ziehen wir auf eigenen Wegen weiter durch die Stadt und treffen uns schließlich auf der Piazza del Populo wieder. Von dort geht es Heim zum Campingplatz, wo neben einem Besuch im Supermarkt wieder der Pool lockt.

Den Abend lassen wir gemütlich ausklingen.

Elias Wenninghoff, Hendrik Kurth, Markus Kleineher und Nils Happich

Tag 5: Sankt Peter und Paul – Feiertag in Rom

Am letzten vollständigen Tag in Rom geht es – mit Umwegen über die Kirchen Santa Maria Maggiore und San Pietro in Vicoli – über das Forum Romanum und den Palatin. Später besuchen wir die Caracalla-Thermen (vgl. Tag 3) und schließen während der Freizeit die Rallyaufgaben ab.

Um 8 Uhr brechen wir vom Campingplatz auf. Für die meisten heißt das, dass wieder um etwa 6.30 Uhr die Nacht beendet ist. Natürlich geht es für die müden Körper, Füße und Gesichter zunächst zur Bushaltestelle und nach Bus- und Bahnfahrt zur ersten Station des Tages, der atemberaubenden Kirche Santa Maria Maggiore im Zentrum Roms. Als wir den Blick zur Kirchendecke heben, bleiben unsere Augen dort geradezu kleben; Decke, Altar, Wandgemälde und Statuen sind prachtvoll gestaltet. Anlässlich des Feiertags „Sankt Peter und Paul“ wird ein Hochamt gefeiert. Chor und Orchester singen bzw. spielen in der Kirche und führen deren bemerkenswerte Akustik vor, so dass viele Schülerinnen und Schüler länger als sonst in der Kirche verweilen.

Als wir die Kirche verlassen, fühlen wir uns erholt, was mindestens eine Stunde vorhält. Durch die strahlende Sonne geht es zur zweiten Station, wo die Ketten, die angeblich Petrus während seiner Gefangenschaft in Rom getragen hat, ausgestellt sind. Gegenüber dem Erlebnis der Santa Maria Maggiore kommt diese zweite Station recht bieder daher und es geht rasch weiter zur dritten Station des Tages.

ForumWir ziehen am Kolosseum vorbei zum Forum Romanum, das mit Gebäuden (bzw. deren Überresten), die für das alte Rom bedeutend waren, gespickt ist. Sehr gut erhalten sind diese jedoch nicht, da Wind, Wetter und knapp 2000 Jahre an ihnen gezehrt haben. Vom Palatin hat man noch einen sehr schönen Blick auf den Petersdom und generell auf Rom. Sechs Teilnehmerinnen haben eine Führung über das Forum vorbereitet, führen uns in zwei Gruppen über das Gelände und versorgen uns mit Informationen zu den Bauwerken.

Es ist etwa 14 Uhr, die Füße schmerzen und der Mopp hat Hunger. Ein kurzer Besuch im Supermarkt auf den Weg zu den Caracallathermen, dann wird am Zielort relaxt und gepicknickt. Die nach vielen Kilometern römischer Straße müden (und mitunter blutigen) Füße werden hochgelegt. Wir sind eine bunte, vielleicht nicht immer ganz gehorsame Legion inmitten Roms.

Bevor wir vergessen, dass wir uns auf einer Studienfahrt befinden, werden wir aufgefordert, die Thermen doch bitte auch zu besichtigen. Das tun wir und gegen 15.15 Uhr wird uns freigestellt, wie wir den weiteren Tag verbringen wollen. Da es aber der letzte Tag in der Altstadt ist, müssen wir uns um die Rallyaufgaben kümmern. So besuchen wir die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt: Trevibrunnen, Pantheon, Kapitol, „Schreibmaschine“, einige Kirchen und dergleichen mehr. Alles sehr beeindruckend. Schneller als man denkt, hat man 1000 und mehr Fotos auf dem Handy.

Die Zeit reicht gerade so, für die einen zum Shoppen, für die anderen für die Rally. Die Reisegruppe trifft sich um 17.30 Uhr wieder und wird dann mit Frau Oberbademeisterin „Baywatch“ Küsgen und Herrn Ballsportjunkie „Schmetterball“ Rebschloe zu Ende gebracht. Das Aufräumen der Bungalows ist für den Abend angesetzt, aber dazu erzählen wir lieber keine Details…

Chris Steffens, Laurence Schubert, Max Klennert, Mike Rachl und Noel Jennichen

Tag 6: Papst statt Petersdom

Sofern alle wach und die Chalets sauber und aufgeräumt sind, brechen wir zur letzten Station der Romfahrt auf: Zum Petersdom. Wie an allen anderen Tagen starten wir mit dem Bus vor dem Campingplatz, mit der Ausnahme, dass wir unsere Koffer vorher an der Rezeption abgaben, da wir die Chalets ja räumen mussten. Auch am sechsten Tag warten wir an der Bushaltestelle auf unbestimmte Zeit, bis der Bus kommt und fahren zur Metrostation Cornelia. Von dort aus geht es weiter zum Petersdom.

Am Eingang überraschen uns Sicherheitskontrollen und die Information, dass der Papst heute spricht. Das klingt nahezu perfekt – führte aber dazu, dass der Petersdom nicht besucht werden könnte. Wir warten etwa eine Stunde auf den Papst im Schatten eines Brunnens auf dem Petersplatz, der uns hin und wieder mit einigen Tropfen Spritzwasser erfrischt. Als der Papst mit dem Papa-Mobil vorfährt, grüßen ihn die Massen. Einige Kardinäle und der Papst selbst verlesen ein Bibelwort und legen es aus.

Nach der Audienz spazieren wir zur Engelsburg, überqueren den Tiber und gehen zurück zur Metro, um den Tag mit einem gemeinsamen Mittagessen und einem letzten Besuch des Pools ausklingen zu lassen. Mit dem Flughafenshuttle geht es danach zurück zum Flughafen (- für die Mädels und Simon insbesondere zu Victoria Secret -). Aus dem Flieger fällt ein letzter wehmütiger Blick auf Italien und bei frostigen 20 Grad landen wir in Köln, von Regenwolken und unseren wartenden Eltern empfangen.

Leon D’Ambrosio, Louis Gawenda, Martin Holzem, Nico Fingerhuth und Tobias Scheffner

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Besuch der Euthanasie-Gedenkstätte Hadamar

Exkursion der 9ten Klassen nach Hadamar

Am 21. Juni haben wir, die Klassen 9A und 9B,  die Gedänkstätte in Hadamar nahe Limburg  besucht. Die 9C und 9D waren am Folgetag ebenfalls an dem historischen Lernort. In der damaligen Tötungsanstalt wurden rund 14.500 Menschen mit Behinderungen und psychischen Störungen sowie später auch Zwangsarbeiter ermordet.

Nach der Ankunft haben wir uns erstmal in einen Seminarraum versammelt. Dort wurden wir  mit einer Frau bekannt gemacht, die uns durch die Gedenkstätte geführt hat. Nach kurzer geschichtlicher Aufklärung und der Vermittlung wichtiger Informationen haben wir mit der Führung begonnen. Zunächst haben wir uns die Busgarage angeschaut. Hier  wurden damals die als „erbkrank“ und „unheilbar“ eingestuften Menschen aus den Bussen gelassen und dann durch eine Schleuse in das Hauptgebäude geführt. Wir folgten ihrem Weg in das Hauptgebäude. In diesem haben wir uns dann die letzten Räume angeschaut, in denen die Behinderten vor der Vergasung waren. Dann ging es in den Keller. In diesem befanden sich die Gaskammer und ein Sezierraum sowie der Ort, an dem damals zwei Verbrennungsöfen standen. Wir erfuhren dort viel über den Ablauf der Tötung der wehrlosen Patienten vor Ort und konnten in dem alten Keller die Enge und Beklemmung spüren. Nach weiteren Informationen über die Vernichtung haben wir uns zum Schluss zu den Massengräbern oberhalb der Pflegeanstalt begeben, wo ca. 5.000 Menschen, die nach Beendigung der Vergasungen im August 1942 noch in Hadamar getötet worden waren, begraben wurden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass alles sehr bedrückend war und man vor Ort eine ganz andere Sicht auf die grausamen Verbrechen der Nationalsozialisten bekommen hat.

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Levent Ölmez (Schüler, Klasse 9b)

Dürrenmatts „Die Physiker“ im Theater

Deutsch GKs der EF im Theater

Am 30. Mai besuchten einige Schülerinnen und Schüler der Deutschkurse der EF das Theaterstück „Die Physiker“. Das Drama wurde von Friedrich Dürrenmatt verfasst und im Horizont-Theater in Köln aufgeführt. Darin geht es um die Physiker Albert Einstein, Sir Isaac Newton und Möbius, der sich als der beste Physiker herausstellt. Sie alle haben sich aus unterschiedlichen Gründen in ein Sanatorium einweisen lassen. Die Hauptfrage, ob die Physiker für ihre Entdeckungen Verantwortung übernehmen sollten, wird am Ende des Dramas beantwortet und es gibt eine überraschende Wendung.

Das Thema des Stücks ist sehr aktuell, da es sich auf die heutigen Probleme der Machtverteilung bezieht und dazu Stellung nimmt. Das gesamte Theaterstück ist in einer lustigen Art gehalten. Das erkennt man zum einen an der Sprache der verschiedenen Figuren, zum anderen an ihrer Haltung und Gestik. Beim Thema Gestik sticht vor allem Möbius heraus, der sich an manchen Stellen für ein Drama echt aufgeführt hat. Dieses Verhalten passt in meinen Augen nicht zu einem Drama, jedoch lockert es das Stück auf, wodurch man diesem lieber zuschauen möchte.

Ich habe nach dem Stück einen Mitschüler gefragt, wie ihm das Stück gefallen hat – seine Antwort: „Gut! Viel besser als das Buch, wo man eh nur Regieanweisungen zu lesen hat. Außerdem bekommt man durch die verschiedensten Spielweisen der Schauspieler einen viel besseren Eindruck von der Geschichte als durch das Lesen.“ Sich allerdings mit einem doch wichtigen Thema auf eine lustige Weise auseinander zu setzen, entspräche in seinen Augen jedoch nicht dem Ziel von Dürrenmatt. Diese Meinung teilten die meisten Schüler.

Das Theaterstück hat auf jeden Fall zu einem besseren Verständnis des Buches beigetragen, auch wenn das Stück sehr lustig gespielt wurde, was nicht unbedingt zu dem doch ernsten Problem passt, welches behandelt wird.

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E. Wenninghoff (Schüler, EF)

Großer Erfolg unserer Flag-Football-Mannschaft

 

AvH mit Flag-Football-Neulingen ganz vorne mit dabei! 

Zum ersten Mal haben zwei Mannschaften aus dem Projektkurs Flag-Football an einem offiziellen Schulturnier teilgenommen. Nach Hin- und Rückrunde steht es nun fest: Eine Mannschaft hat es bis ins Finale nach Essen, am 01.07.2016 geschafft. Dort sind sie unter den acht besten Schulmannschaften  und spielen um die NRW Meisterschaft.

Herr Fernbacher, der offizielle Beauftragte der AFV/NRW  (American Football Verband von NRW) sagte, dass er noch nie zwei Schulmannsschaft erlebt habe, die sich als Einsteiger so gut präsentierten. Denn in unserer Gruppe war der amtierende NRW-Meister und unsere Jungs haben jeweils nur ganz knapp verloren. Großen Dank gilt den externen Lehrkräften Lucas Leibnitz und Nils Dobmeier, die den Flag-Kurs seit 1,5 Jahren eigenverantwortlich leiten.

B. Leibnitz (Mittelstufenkoordinatorin)

Ich bin ICH, Du bist DU, wir tanzen

Tanzworkshop in Kooperation mit der Bundeskunsthalle

In Kooperation mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland entstand das Förderprojekt PILOT INKLUSION, ein Tanzworkshop zur aktuellen Ausstellung Pina Bauschund das Tanztheater.
Der Tanzworkshop richtet sich an Schülerinnen aus unterschiedlichen Biografien und dort treffen Schülerinnen verschiedener Schulen auf Schülerinnen unserer internationalen Vorbereitungsklasse und unserem 8. Jahrgang, um dieses gemeinsame Projekt zu gestalten.
Kulturelle Verschiedenheiten und interkulturelle Begegnung stehen hierbei im Fokus, alle Teilnehmer bringen ihre Ideen und persönlichen Geschichten mit den Mitteln von Tanz, Bewegung und Theater in diesem Workshop zum Ausdruck. Angeleitet werden sie von einem Choreografen und ehemaligen Tänzer der Pina-Bausch-Kompanie. Ein Filmdokumentationsteam aus Schülerinnen begleitet unter Leitung eines Dokumentarfilmers das Tanzprojekt. Theaterpädagogen arbeiten eng mit den Mädchen, um deren Ausdruck mit zu gestalten.
Wir sind sehr froh, dass neben den 5 Schülerinnen (begleitet von Frau Ecks) aus der internationalen Klasse auch 6 Schülerinnen (begleitet von Frau Leibnitz) aus der 8c und 8a dabei sein können. Dieses Tanzprojekt, das über 6 Wochen von der Bundeskunsthalle initiiert und organisiert wurde, findet seinen Abschluss in der Abschlussperformance am 22. Juni, um 12:00 in der Bundeskunsthalle. Interessierte Eltern und Freunde sind herzlich eingeladen.

B. Leibnitz (Mittelstufenkoordinatorin)

Landesmeisterschaft im Milchcup

Das große Finale des Tischtenniswettbewerbs

Am 27. April 2016 waren die Tischtennislandesmeisterschaften (für Schulen) in Düsseldorf. Um 8:30 Uhr sollte es mit dem Bus losgehen, aber leider hatte der Bus Verspätung und geriet dann auch noch in den Stau. Als wir ankamen, hatte der Wettkampf schon angefangen und uns blieb gerade noch die Zeit, uns umzuziehen, bevor wir an die Platten mussten…

Milchcup 2016

Das erste Spiel haben wir nach der schwierigen Anreise auch verloren, weil wir uns nicht einspielen konnten. Danach gelangen uns aber Siege gegen die anderen Mannschaften. Erst im Halbfinale mussten wir uns wieder geschlagen geben, weil die andere Mannschaft richtig gut war – am Ende besser als wir. Letztlich haben wir Mädchen aus der 5b den 3. Platz belegt.

Zwischen den Spielen war immer etwas Zeit, um Milch, Kakao oder Erdbeermilch zu trinken, die von Milch NRW bereitgestellt wurden.

Vor der Siegerehrung haben Timo Bolls Trainer und ein Nachwuchsspieler gegeneinander gespielt. Das war sehr lustig.

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Annika Schlesinger (Schülerin, Klasse 5b)

Dem Schall auf der Spur

Ausflug in das Odysseum Köln

Eine Woche nach den Osterferien ist die gesamte 6. Jahrgangsstufe des AvH an unterschiedlichen Tagen in das Odysseum Köln gefahren. Meine Klasse, die 6d, und die Parallelklasse 6c sind gemeinsam gefahren. Wir haben zuerst eine Mitmachshow zum Thema Schall besucht. Dort konnten wir anhand von vielen unterschiedlichen Experimenten die physikalischen Eigenschaften des Schalls erleben. Anschließend ging es dann in die Dauerausstellung des Odysseums.
Odysseum-231

Beim ersten Experiment der Mitmachshow mussten wir uns in Zweier-Gruppen zusammentun. Einer von beiden hat sich auf einen Stuhl gesetzt und sich zwei Schlauchenden so an die Ohren gehalten, dass die Schlauchmitte sich hinter dem Kopf befand. Dann hat der andere mit einem Stock leicht auf den Schlauch geklopft. Man konnte zwar ausmachen, ob das Klopfen von rechts oder links kam, aber wurde in der Mitte geklopft, so fiel es viel schwerer, das zuzuordnen.Odysseum-208

Bei einem anderen Experiment sollten die einzelnen Tischgruppen nach vorne gehen. Zuerst hat jeder einen Ballon in die Hand genommen und dann sollten wir uns auf die andere Seite des Raumes stellen. Es wurde ein großer Gong geschlagen. Wenn man den Luftballon an den Bauch gehalten hat, hat man den Schall richtig als Kribbeln im Bauch gespürt, denn der Ballon vibrierte. Dann sind wir immer näher an den Gong herantreten. Als wir direkt vor dem Riesengong standen waren die Vibrationen sehr stark. Das heißt, man kann auch Schallwellen spüren!

Odysseum-211   Odysseum-214

Ein sehr lustiges Experiment haben wir mit einem „Eidophon“ gemacht (siehe Foto zu Beginn des Berichts). Dies ist eine Konstruktion bestehend aus Kunststoffrohren aus dem Baumarkt. Eine Öffnung des Rohres ist mit einer Folie überzogen, auf welche wir Salz gestreut haben. In das andere Ende haben wir geschrien, gesungen oder gebrüllt. Je nachdem, ob man hoch oder tief gesungen hat, waren die Muster, die das Salz bildete, unterschiedlich.

Natürlich haben wir noch viele andere Experimente durchgeführt. Aber die alle aufzuschreiben, würde zu lange dauern. Leider hatten wir am Ende nur noch sehr wenig Zeit für den Rest der Ausstellung, aber auch so hat uns der Ausflug sehr viel Spaß gemacht!Odysseum-245

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Fiona Zahn (6d)

 

Exzellente Ergebnisse bei Mathematikwettbewerben!

Erfolgreiche Premiere des AvH beim Pangea-Wettbewerb

In diesem Jahr hat unsere Schule das erste Mal in größerem Umfang am Pangea-Wettbewerb teilgenommen. Hierbei handelt es sich um einen vom Pangea-Wettbewerb e.V. mit Sitz in Wiesbaden organisierten und ausgetragenen Mathematikwettbewerb für die Klassen 3-10/EF unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Bildung und Forschung. Wie auch beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik werden hier die Freude am Knobeln und Grübeln mit Rechenkunst verbunden.

94 Schülerinnen und Schüler aus den Stufen 5 bis 10 waren von ihren Mathematiklehrkräften für die Teilnahme vorgeschlagen worden. Auch wenn krankheitsbedingt am Ende nur 75 von Ihnen am 24.2.2016 in der 5./6.Stunde unter Aufsicht von Frau Schneider, Frau Jedamzik und Frau Vidovic über den Aufgaben brüten konnten, war das Ergebnis hervorragend: Stolze 22 Schülerinnen und Schüler haben sich für die Zwischenrunde am 30.4.2016 in Bonn qualifiziert! Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter, wenn man berücksichtigt, dass von den fast 140000 deutschen Teilnehmern dies nur gut 3% geschafft haben.

Pangea-Qualifikanten

Die Mehrzahl der Pangea-Qualifikanten

Wir gratulieren Lilly Vitt (5c), Maximilian Huewel (5c), Pia Boecker (5d), Niklas Weiser (5d), Luc Naumann (6b), Oskar Engelfried (6b), Linus Gawenda (6b), Luis Kluenker (6b), Annkatrin Marx (6c,) Jana Breuer (7a), Lukas Weirich (7c), Kristin Oertel (8a), Sonja Kokisch (8a), Nina Gatzen (8b), Tim Richter (9b), Nick Milach (9b), Tom Haarhaus (9b), Rico Sanner (9b), Adrian Feiler (EF), Moritz Brueckner (EF), Gleb Kolobkov (EF) und Soenke Fischer (EF) zu ihrem Erfolg und wünschen Ihnen viel Spaß und natürlich auch viel Glück für die Zwischenrunde.

Auch bei der 14. Teilnahme am Känguru-Wettbewerb präsentiert sich das AvH gut

Kurz vor den Osterferien haben dann 548 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgängen des AvH-Gymnasiums am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teilgenommen, der an unserer Schule in diesem Jahr immerhin schon zum 14.Mal ausgetragen wurde. Traditionell findet die große Siegerehrung im Forum wieder am letzten Schultag vor den Sommerferien statt, aber so viel sei schon verraten: Mit vier ersten Preisen, 14 zweiten Preisen und 15 dritten Preisen haben wir auch in diesem Wettbewerb in diesem Jahr wieder prima abgeschnitten!

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S. Mutschke (Mathematiklehrerin)

Mehr Bewegungsmöglichkeiten dank des Fördervereins und der Stadt Bornheim!

Basketballkorb und zusätzliche Tischtennisplatten erweitern Bewegungsangebot in den Pausen

Endlich geschafft! So könnte die Grundaussage lauten. Bereits seit mehreren Jahren engagieren sich unterschiedliche Gremien von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern für die Erweiterung des Bewegungsangebots auf dem Schulhof des Alexander-von-Humboldt Gymnasiums.

Basketballkorb

Nun konnte zusammen mit den Verantwortlichen der Stadt ein geeigneter Platz für die Errichtung eines Basketballkorbes gefunden werden, der allen Ansprüchen gerecht wird.

Ebenfalls sind zwei weitere Tischtennisplatten aufgestellt worden, um dieser Leidenschaft gerade der jüngeren Schüler ausreichend Platz zu bieten.

Tischtennisplatten

Vielen Dank muss hierbei dem Förderverein ausgesprochen werden, der durch die Finanzierung erst die Anschaffung ermöglicht hat und somit den Schulhof um mehrere Bewegungsmöglichkeiten bereichert hat.

Auch im Namen aller Schülerinnen und Schüler, engagierten Lehrkräften und Eltern. Vielen Dank!

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Für die SV, C. Prior (SV-Verbindungslehrer /  Sportlehrer)