Schlagwort-Archive: Physik

Kleine Entdecker am AvH!

Der MINT-Bereich bekommt Besuch von Grundschulen aus der Umgebung

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Endlich war es wieder soweit! Über 300 Kinder der 3. und 4. Schuljahre der Annaschule Alfter, der Johann-Wallraf-Schule Bornheim, der GGS Oedekoven und der Nikolaus Schule Waldorf waren zu Gast am Alexander-von-Humboldt Gymnasium. Gemeinsam mit mehr als 100 Schülern unserer Schule erforschten sie an zwei Tagen in 14 Workshops zahlreiche spannende Fragestellungen.
So war waren in der Biologie Detektive und Spürnasen gefragt, um den Einbrecher, der die Kasse des Schulkiosks gestohlen hatte, mit Hilfe von Binokular und Fingerabdrücken zu überführen.
Drei knifflige „offline“ gestaltete Level bereiteten die Entdecker im Fachbereich Informatik
auf ihre ersten Programme am Computer vor.  In der Chemie warteten zahlreiche Experimente rund um die Luft darauf, selbst erprobt zu werden und in der Physik gab es vieles zu bestaunen, zu entdecken und selbst zu erforschen. So ging es hier um Fragen wie „Wie verhält sich ein Schokokuss im Vakuum?“ oder „Kann man eine Zitrone als Batterie nutzen?“. Eines der Highlights war die von AvH- Schülern selbst gebaute Wasserrakete.
Alle Beteiligten – groß wie klein – waren mehr als begeistert! Die Besuche sind mittlerweile fester Bestandteil der Kooperationen mit allen umliegenden Grundschulen und wir freuen uns schon jetzt auf den Mai, wenn es wieder heißt „“Wie forschen gemeinsam“ – dann übrigens auch neu mit Workshops aus dem Bereich der Mathematik!

Gregor von Borstel, Organisator des Grundschulprojekts

Feierliche Aufnahme ins Nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC

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Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Vorstandsvorsitzender Wolfgang Gollum überreichten in Göttingen am 11. November 2016 Gregor von Borstel, MINT-Koordinator am AvH, und Christian Dubois die Urkunde. Damit stehen unseren Schülerinnen und Schülern und unseren Lehrkräften hochkarätige und innovative Weiterbildungs- und Forschungsmöglichkeiten offen.

14.11.2016, Christian Dubois, Schulleiter

Einladung zum MINT-Kurs am AvH

Wettbewerbsvorbereitung in neuem Kursformat

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Wir möchten euch, liebe Schülerinnen und Schüler, zu unserem MatheInformatikNaturwissenschaftsTechnik-Kurs einladen.

In dem MINT-Kurs bereiten wir uns gemeinsam auf Wettbewerbe wie z.B. die Mathematik-Olympiaden und Physik am Advent vor.

In euren Klassen und Kursen erhaltet ihr rechtzeitig wichtige Informationen über bevorstehende Wettbewerbe. Solltet ihr euch für einen Wettbewerb interessieren, könnt ihr euch gerne bei Herrn Böhm oder Frau Lammert melden.

Der Kurs findet jede Woche am Dienstag in der 8. und 9. Stunde statt. Eine befristete Befreiung vom Unterricht ist  dafür möglich.

Georg Böhm und Theresa Lammert, Leiter des MINT-Kurses

Physiktag der internationalen Klassen des AvH

Experimentieren verbindet

dsc_0054Am vorletzten Schultag vor den Sommerferien waren die internationalen Klassen (IKa und IKb) zum Experimentiertag in die Physik eingeladen.

Hier hatten physikinteressierte Schülerinnen und Schüler aus verschiedensten Jahrgangsstufen (6 – EF), betreut von Frau Hagemann und Frau Kock, viele spannende und verblüffende Experimente aufgebaut.

Aufgrund der unterschiedlichen Wissensstände der Flüchtlingskinder, waren die Experimente so ausgewählt, dass sie auf spielerische Weise praktische Erfahrungen im Bereich der Physik sammeln konnten.

Die anfänglichen Bedenken, dass die Sprache zum Verständnis der Experimente oder beim Experimentieren ein großes Hindernis sein könnte, erwiesen sich schnell als unbegründet.

Experimente aus Sicht von Schülerinnen und Schülern der 6c/7c

Wir, die Schülerinnen und Schüler aus dem Grundschulprojekt Physik, bauten am Donnerstag vor den Sommerferien unsere Experimente aus der Projektwoche noch einmal auf, um sie den Schülern der internationalen Klasse zu zeigen. Als dann die erste internationale Klasse in den Physikraum kam, begrüßten wir sie und Frau Hagemann erklärte erstmal die Sicherheitsregeln im Fachraum. Aber danach ging es auch schon los. Wir waren erstaunt, dass die meisten Schülerinnen und Schüler viel älter waren als wir. Das war für uns zu Beginn sehr ungewohnt, älteren Schülern unsere teilweise selbst erfundenen Experimente zu zeigen und auch zu erklären. Am besten fanden wir, dass alle Schülerinnen und Schüler der internationalen Klassen aufmerksam zugehört haben, so dass wir uns dann selber gar nicht mehr komisch vorkamen. Da die Schülerinnen und Schüler aus den IK erst Deutsch lernen, empfanden wir es am Anfang als schwierig, die Experimente so zu erklären, dass es auch alle verstehen. Das war eine interessante Erfahrung für uns. Es hat uns großen Spaß gemacht, mit den internationalen Klassen zu arbeiten.

Anna Engels und Annkatrin Marx (Schülerinnen aus dem Physikprojekt)

Experimente aus Sicht von Schülerinnen und Schüler der internationalen Klassen

Im letzten Schuljahr waren wir zu einem Physikunterricht eingeladen. Das war echt toll! Da waren 12 Experimente. Das interessanteste Experiment war die Vakuumglocke mit den Schokoküssen. Wir haben viel gelernt. Obwohl die Kinder dort jünger waren, haben sie alles gut erklärt. Wir konnten sogar die Schokoküsse essen. Wir hatten viel Spaß.

Mohabat, Lilaf, Malwina, Leontina (Schüler und Schülerinnen der IKb)


Wir hatten zwei Flaschen mit Wasser, eine Tüte, einen Schlauch, Erweiterungen und ein Gebläse (Luftpumpe). Und dann wurden sie zusammengebaut zu einer Rakete mit Ballon.

Das war schön und hat Spaß gemacht!

Schüler der IKa


Wir waren im Physikunterricht und wir haben ein Experiment gemacht.
Wir waren draußen und haben eine Rakete hochgeschossen und hatten viel Spaß. Es war ein schönes Experiment!

Die meiste Zeit waren wir im Physikraum und haben dort Experimente gemacht. Das interessiert mich.
Wenn ich den Draht berühre, dann macht es „piep“, „piep“!

Bassam (Schüler der IKa)


Vor den Sommerferien waren wir im Physikraum. Wir wollten eine Stromleitung aufbauen. Wir hatten zwei Lampen und zwei Stromkabel, eines rot und eines war blau. Wenn wir die verbinden geht die Lampe an.

Schüler der IKa

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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und AvH unterzeichnen Kooperationsvertrag

Der DLR Projektträger kooperiert erstmals mit einer Schule im Bereich der schulischen Praxisphasen

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Klaus Uckel, Leiter des DLR Projektträgers, und Christian Dubois, Schulleiter des Alexander-von-Humboldt Gymnasiums der Stadt Bornheim, unterzeichneten am 1. Juli 2016 eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zwischen beiden Institutionen. Die zweiwöchigen Praktika richten sich an Schülerinnen und Schüler, die in der Jahrgangsstufe Einführungsphase (EF) ein verbindliches Schülerbetriebspraktikum absolvieren.

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3. Preis beim Bundesweiten Physikwettbewerb

AnnkatrinAnnkatrin Marx experimentierte erfolgreich

In der Juniorstufe des Bundesweiten Physikwettbewerbes des MNU konnte Annkatrin Marx aus der Klasse 6c ihrer Experimentierlust freien Lauf lassen. So sollte sie aus einer Batterie, einer Schraube und einem Kupferdraht einen Elektromagneten bauen und damit herausfinden, wie viele Büroklammern jeweils angehoben werden können, wenn sie die Wicklungszahl, die Länge der Schraube und den Durchmesser des Drahtes ändert. Diesen und zwei weitere experimentelle Forschungsaufträge hat Annkatrin hervorragend bearbeitet. Wir gratulieren ihr ganz herzlich zum 3. Preis beim Bundesweiten Physikwettbewerb und sind auf kommende Wettbewerbsbeiträge von ihr gespannt.

S. Hagemann, Physiklehrerin

Dürrenmatts „Die Physiker“ im Theater

Deutsch GKs der EF im Theater

Am 30. Mai besuchten einige Schülerinnen und Schüler der Deutschkurse der EF das Theaterstück „Die Physiker“. Das Drama wurde von Friedrich Dürrenmatt verfasst und im Horizont-Theater in Köln aufgeführt. Darin geht es um die Physiker Albert Einstein, Sir Isaac Newton und Möbius, der sich als der beste Physiker herausstellt. Sie alle haben sich aus unterschiedlichen Gründen in ein Sanatorium einweisen lassen. Die Hauptfrage, ob die Physiker für ihre Entdeckungen Verantwortung übernehmen sollten, wird am Ende des Dramas beantwortet und es gibt eine überraschende Wendung.

Das Thema des Stücks ist sehr aktuell, da es sich auf die heutigen Probleme der Machtverteilung bezieht und dazu Stellung nimmt. Das gesamte Theaterstück ist in einer lustigen Art gehalten. Das erkennt man zum einen an der Sprache der verschiedenen Figuren, zum anderen an ihrer Haltung und Gestik. Beim Thema Gestik sticht vor allem Möbius heraus, der sich an manchen Stellen für ein Drama echt aufgeführt hat. Dieses Verhalten passt in meinen Augen nicht zu einem Drama, jedoch lockert es das Stück auf, wodurch man diesem lieber zuschauen möchte.

Ich habe nach dem Stück einen Mitschüler gefragt, wie ihm das Stück gefallen hat – seine Antwort: „Gut! Viel besser als das Buch, wo man eh nur Regieanweisungen zu lesen hat. Außerdem bekommt man durch die verschiedensten Spielweisen der Schauspieler einen viel besseren Eindruck von der Geschichte als durch das Lesen.“ Sich allerdings mit einem doch wichtigen Thema auf eine lustige Weise auseinander zu setzen, entspräche in seinen Augen jedoch nicht dem Ziel von Dürrenmatt. Diese Meinung teilten die meisten Schüler.

Das Theaterstück hat auf jeden Fall zu einem besseren Verständnis des Buches beigetragen, auch wenn das Stück sehr lustig gespielt wurde, was nicht unbedingt zu dem doch ernsten Problem passt, welches behandelt wird.

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E. Wenninghoff (Schüler, EF)

Dem Schall auf der Spur

Ausflug in das Odysseum Köln

Eine Woche nach den Osterferien ist die gesamte 6. Jahrgangsstufe des AvH an unterschiedlichen Tagen in das Odysseum Köln gefahren. Meine Klasse, die 6d, und die Parallelklasse 6c sind gemeinsam gefahren. Wir haben zuerst eine Mitmachshow zum Thema Schall besucht. Dort konnten wir anhand von vielen unterschiedlichen Experimenten die physikalischen Eigenschaften des Schalls erleben. Anschließend ging es dann in die Dauerausstellung des Odysseums.
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Beim ersten Experiment der Mitmachshow mussten wir uns in Zweier-Gruppen zusammentun. Einer von beiden hat sich auf einen Stuhl gesetzt und sich zwei Schlauchenden so an die Ohren gehalten, dass die Schlauchmitte sich hinter dem Kopf befand. Dann hat der andere mit einem Stock leicht auf den Schlauch geklopft. Man konnte zwar ausmachen, ob das Klopfen von rechts oder links kam, aber wurde in der Mitte geklopft, so fiel es viel schwerer, das zuzuordnen.Odysseum-208

Bei einem anderen Experiment sollten die einzelnen Tischgruppen nach vorne gehen. Zuerst hat jeder einen Ballon in die Hand genommen und dann sollten wir uns auf die andere Seite des Raumes stellen. Es wurde ein großer Gong geschlagen. Wenn man den Luftballon an den Bauch gehalten hat, hat man den Schall richtig als Kribbeln im Bauch gespürt, denn der Ballon vibrierte. Dann sind wir immer näher an den Gong herantreten. Als wir direkt vor dem Riesengong standen waren die Vibrationen sehr stark. Das heißt, man kann auch Schallwellen spüren!

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Ein sehr lustiges Experiment haben wir mit einem „Eidophon“ gemacht (siehe Foto zu Beginn des Berichts). Dies ist eine Konstruktion bestehend aus Kunststoffrohren aus dem Baumarkt. Eine Öffnung des Rohres ist mit einer Folie überzogen, auf welche wir Salz gestreut haben. In das andere Ende haben wir geschrien, gesungen oder gebrüllt. Je nachdem, ob man hoch oder tief gesungen hat, waren die Muster, die das Salz bildete, unterschiedlich.

Natürlich haben wir noch viele andere Experimente durchgeführt. Aber die alle aufzuschreiben, würde zu lange dauern. Leider hatten wir am Ende nur noch sehr wenig Zeit für den Rest der Ausstellung, aber auch so hat uns der Ausflug sehr viel Spaß gemacht!Odysseum-245

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Fiona Zahn (6d)

 

JungforscherInnen der 6c erfolgreich beim Physikwettbewerb „PiA“

IMG_20160425_120941Physik statt Schokolade

Oh, nur ein ganz normaler Adventskalender mit Schokolade… wie jedes Jahr… 24 langweilige Türchen… voraussichtlich 24 langweilige Tage bis Weihnachten. Alles änderte sich, als uns Frau Hagemann von dem Wettbewerb „Physik im Advent“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) erzählte. Wir waren sofort begeistert, vor allem, weil es mit Technik und Experimentieren zu tun hatte.

Frau Hagemann meldete unsere Klasse an, erklärte, wie man sich registriert und zeigte uns einige Versuche aus den Vorjahren. Jeden Tag in der Vorweihnachtszeit wurde uns nun eine physikalische Experimentieraufgabe gestellt, die oft nicht auf den ersten Blick lösbar war. So erzeugten wir zum Beispiel mit einer Folie und einem Smartphone ein spektakuläres 3D-Hologramm. Es gab viele schöne und lustige Problemstellungen, aber auch Aufgaben, die schwierig zu lösen waren. Im Unterricht besprachen wir die Aufgaben vom Vortag. Alle, die mitgemacht haben, hatten eine Menge Spaß. Viele der Teilnehmer aus unserer Klasse haben gut abgeschnitten. Unser Klassensieger war David Schmitz, der tatsächlich die volle Punktzahl erreicht hatte – herzlichen Glückwunsch, David! Jeder erhielt eine Urkunde und unter den Besten verloste die DPG tolle Preise (iPad, Fahrrad, Experimentierkästen). Dieser Adventskalender kostete nichts, war aber besser als andere. Unbedingt weiterzuempfehlen!

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Ein Schülerbericht von Masiha Mehregan mit Ergänzungen von Marc Huber und Nicolas Grube, (alle Klasse 6c)

Grundschulprojekt sehr erfolgreich fortgesetzt

 Grundschüler zu Besuch am AvH

Am Donnerstag, den 21.05.2015 und Freitag, den 22.05.2015 besuchten uns erneut 11 Grundschulklassen der Alfterer Anna Schule sowie der Bornheimer Johann-Wallraf Grundschule im Rahmen der bestehenden Kooperation „Wir experimentieren gemeinsam“.

Zahlreiche Kinderaugen leuchteten, als die „Kleinen“ angeleitet von unseren „Großen“ Experimente in der Biologie, Physik und Chemie durchführen durfen.
Hinterher waren sich alle einig: eine rundum gelungene Aktion, die wir im nächsten Jahr gerne fortsetzen werden!Der Raum

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22.05.2015 Für das NW-Team Gregor von Borstel